#51 - Basenpulver für Sportler


Wirken sauer schmeckende Lebensmittel wie etwa Zitronen auch tatsächlich für unseren Körper säurebildend? Sollte man als Sportler Basenpulver nehmen? Und wie kann ich mit der richtigen Ernährung meinen Säure-Basenhaushalt unterstützen? Viele Fragen, die mich schon seit einiger Zeit beschäftigen, in Sportlerkreisen immer wieder diskutiert wurden – und denen ich bereits vor einiger Zeit zusammen mit Pure Encapsulations auf den Grund gehen durfte. Gleich vorweg: Basenpulver ist mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil meines Alltags geworden.

Ich und meine Mikronährstoffe

Ich werde immer wieder gefragt, worauf ich denn so bei meiner Ernährung achte und was ich zusätzlich zur Unterstützung der Regeneration bzw. meines Immunsystems zu mir nehme. Wie ihr bereits aus vergangenen Artikeln wisst, vertraue ich im Bereich der Mikronährstoffe voll und ganz auf die Produkte von Pure Encapsulations. Dank meiner ersten Mikronährstoffanalyse, die ich im Rahmen der Blogger-Wochenenden im vergangenen und heurigen Jahr machen durfte, weiß ich sehr genau, was mein Körper benötigt und führe ihm diese Nährstoffe gezielt zu. – Ich bin nämlich absolut kein Fan davon, einfach irgendwelche Kapseln einzuwerfen, ohne zu wissen, ob ich diese benötige und was bei der Anwendung zu beachten ist. 


Der Säure-Basen-Haushalt

Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist enorm wichtig, um den Stoffwechsel bei seiner Funktion zu unterstützen. Der Körper verfügt über Regulationsmechanismen, die den pH-Wert (der Maßstab für den sauren oder basischen Charakter einer Lösung) des Bluts sowie anderer Körperflüssigkeiten konstant halten. Dargestellt wird er auf einer Skala von 1 bis 14, wobei man bei unter 7 im sauren und bei über 7 im basischen Bereich liegt. Sobald diese Balance von Säuren und Basen im Körper aus dem Gleichgewicht gerät, wirkt sich das auf Dauer negativ auf die Gesundheit aus. 

 

Essen, Trinken – aber sogar die Atemluft – transportieren täglich sowohl saure, als auch basische Stoffe in unseren Körper.  Organe wie der Darm, die Leber, die Nieren und die Haut verarbeiten diese aufgenommenen Substanzen. Was der Körper braucht und verwerten kann, wird aufgenommen, Überflüssiges wird hingegen ausgeschieden. Der Körper neutralisiert ein Übermaß an Säuren durch basische Stoffe oder scheidet es durch körpereigene Entgiftungsorgane aus, sodass Säure und Basen in Balance bleiben.


BASENPULVER – BRAUCH ICH DAS?

Werden dem Körper allerdings zu viele säurebildende Stoffe zugeführt, ist er früher oder später überfordert. Anstatt sie umzuwandeln oder auszuscheiden, werden die Endprodukte des Stoffwechsels in unterschiedlichen Körperregionen abgelagert – etwa im Bindegewebe, in Gelenken oder Muskeln

 

Zu wenig Bewegung, Stress, aber auch intensive körperliche Aktivität können das Säure-Basen-Gleichgewicht negativ beeinflussen. Mikronährstoffe wie Magnesium, Vitamin C oder Zink können nur dann gut aufgenommen werden, wenn der Säure-Basen-Haushalt funktioniert. Deshalb ist es auch für Sportler besonders wichtig, auf eine entsprechende Ernährung zu achten und ausreichend Wasser zu trinken. Aber auch Nahrungsmittel, die grundsätzlich als gesund gelten, können – im Übermaß verzehrt – säurebildend sein: Hülsenfrüchte, Nüsse und Joghurt sind die besten Beispiele dafür. Als Faustregel gilt – entsprechend der Zusammensetzung des Organismus – auf ein Verhältnis von säure- zu basenbildenden Nahrungsmittel von etwa 20:80 zu achten. Üppiges Essen mit reichlich Fleisch oder auch Alkohol können für ein richtiges Chaos im Säure-Basen-Haushalt sorgen. 


Basisch vs. säurebildend

Generell unterscheidet man zwischen basischen und säurebildenden Lebensmitteln – wobei es bei Letzteren „gute und schlechte“ Säurebildner gibt: Gute Säurebildner können mit basenbildenden Lebensmitteln kombiniert werden und ergänzen durch ihre Nährstoffe eine gute, basische Mahlzeit. Schlechte Säurebildner sollten hingegen weitgehend vermieden werden, da sie den Körper „übersäuern“ – ihre säurebildende Wirkung ist letztendlich sozusagen größer, als ihre gesundheitsfördernde Wirkung.

 

Als basisch gelten fast alle Sorten von Gemüse, Obst und Nüsse. Neutral sind alle kaltgepressten Öle wie etwa Oliven-, Walnuss oder Kürbiskernöl. Als sogenannte „gute Säurebildner“ fungieren Produkte aus Vollkorngetreide (Vollkornreis, -nudeln, -brot) und auch Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Bei den schlechten Säurebildnern sind sämtliche tierische Eiweiße und alkoholhaltige Getränke, Limonaden, Kaffee sowie Süßes zu finden.


Woraus besteht Basenpulver?

Basenpulver ist letztendlich nichts anderes als eine Mischung aus wichtigen Mineralstoffen. Das Spurenelement Zink unterstützt den Körper dabei, Säuren zu neutralisieren und so der Übersäuerung entgegen zu wirken: Magnesium, Kalium, Calcium und Natrium, aber eben auch Zink, werden in Basenpulver gerne als Zutaten verwendet. 

 

Durch die Anwendung werden Säuren, die sich über Jahre hinweg im Körper abgelagert haben, sozusagen aus dem Körper gespült. Der gesamte Organismus wird mit neuer Energie aufgeladen. 

 

Tipps für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt

- Einschränkung des Verzehrs von säurebildenden Nahrungs- und Genussmittel

- Bevorzugen von Vollkornprodukten und Naturreis

- Integration von basenbildenden Nahrungsmitteln in die Ernährung

- Achten auf eine ausgewogene Versorgung mit Zink 

- Trinken von ausreichend Leitungswasser bzw. stillem Mineralwasser

 

Der perfekte Einnahmezeitpunkt ist übrigens abends – getrennt vom Essen, um den Verdauungsprozess nicht zu beeinträchtigen.

 

*Werbung (Das Produkt wurde mir von Pure Encapsulations kostenlos zur Verfügung gestellt)


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