#35 - Fit, gesund ... und schneller - dank Mikronährstoffen! (*Werbung)


Mitte Juni gab es im Rahmen des großartigen Pure & Beauty Weekends mit Pure Encapsulations® nicht nur jede Menge Wissen und wertvolle Tipps aus der Welt der Mikronährstoffe  - im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches wurde auch das Ergebnis unserer Mikronährstoffanalyse mit uns besprochen. Wenige Tage nach dem Wochenende traf dann auch schon ein Paket bei mir zuhause ein: Mit den drei Döschen für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und sportliche Leistung. Ich muss sagen, ich war nach dem Gespräch wirklich wahnsinnig gespannt, ob ich durch die Anwendung eine Veränderung bemerken würde. Für alle, die mich immer wieder dazu befragt haben, gibt’s hier nun einen ersten Zwischenbericht nach meinen ersten Monaten mit den Pure Encapsulations Reinsubstanzen ... 

Was sind nochmal diese Reinsubstanzen?

Bei Pure Encapsulations dreht sich alles um Mikronährstoffe, also die Nährstoffe, die zwar nicht unmittelbar Energie liefern (im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Fett &Eiweiß), aber dennoch absolut notwendig sind, damit in unserm Körper alles rund läuft und wir uns gut fühlen. Das Besondere bei Pure Encapsulations® ist, dass in den Produkten wirklich nur diese Nährstoffe sind - ohne Zusatzstoffe, die beispielsweise auch Unverträglichkeiten oder eine Allergie auslösen könnten – weshalb auch immer wieder der Begriff „Reinsubstanzen“ verwendet wird. Das Pure & Beauty Weekend stand genau im Zeichen dieser Mikronährstoffe – seitdem bin ich natürlich keine Expertin, was dieses Thema betrifft, weiß aber auf jeden Fall viel mehr als zuvor und beschäftige mich in der Folge auch mehr damit, was ich über Ernährung zu mir nehme und gehe bewusster mit dem Thema Erholung nach dem Sport und Vermeidung von Stress um. 


Das Ergebnis meiner Analyse

Mittels der Mikronährstoffanalyse wird der aktuelle Versorgungszustand des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ermittelt. In der Folge können Versorgungslücken aufgedeckt und gezielt behoben werden, was natürlich das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unterstützen kann. Einige Wochen vor dem Bloggerweekend bekamen wir Plastikampullen zugeschickt, um bei unserem Hausarzt Blut abnehmen zu lassen, das wir dann an ein Labor schicken mussten. Manche Mikronährstoffe werden im Serum (der flüssige Teil des Blutes, der nach dem Abzentrifugieren entsteht) gemessen, andere im Vollblut. In meinem Fall ergab die Analyse einen Mehrbedarf an Eisen- und Calcium – und eine Unterversorgung mit „Coenzym Q10“.


Viele neue Erkenntnisse

Dass Eisen und Calcium eine wichtige Rolle – vor allem im Sport – spielen, war mir zuvor durchaus bewusst. Was mir allerdings bisher unbekannt war, ist, dass Eisen auch enorm wichtig für die Immunabwehr ist – und Läufer häufig einen gesteigerten Bedarf an Eisen haben, weil durch den regelmäßigen Bodenkontakt des Fußes (besonders beim Laufen auf hartem Untergrund wie Asphalt) die roten Blutkörperchen tatsächlich unter der Fußsohle beim Aufprall mechanisch zerstört werden.

 

Auch Calcium ist für unseren Körper unverzichtbar, da es besonders von den Knochen benötigt wird, um fest und stabil zu bleiben. 


„COENZYM Q10“

Der Mikronährstoff „Coenzym Q10“ war mir vor dem Bloggerwochenende tatsächlich gänzlich unbekannt. Seither lese ich allerdings irgendwie immer wieder darüber – sicherlich, weil ich das jetzt natürlich bewusster wahrnehme, aber auch, weil dieser Nährstoff tatsächlich ein sehr aktuelles Thema ist und gerade von immer mehr Sportlern entdeckt wird. Coenzym Q10 – auch Ubiquinon genannt – hat eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem Antioxidans Vitamin E, an dessen Regeneration es auch beteiligt ist.

 

Es kommt beispielsweise im Herz, der Lunge und in der Skelettmuskulatur natürlich vor, also überall dort, wo viel Energie produziert wird. Genau deshalb ist es vor allem bei viel sportlicher Betätigung enorm wichtig, dass davon ausreichend viel vorhanden ist. Dass bei mir dieser Wert tatsächlich deutlich unter dem gewöhnlichen Bereich lag, wundert mich im Nachhinein gar nicht – schließlich braucht der Organismus bei einem aktiven Lebensstil mehr davon. Ich befand mich außerdem auch gerade in der Vorbereitung auf die EM in Glasgow - war also körperlich durch das Training auch ganz schön gefordert.

 

Noch ein Fakt am Rande: Auch die körpereigene CoQ10-Produktion nimmt bereits ab dem 30. Lebensjahr ab. 


Drei Monate später

Voller Spannung begann ich also, die Mikronährstoffe laut der Empfehlung von Pure Encapsulations anzuwenden. Würde ich tatsächlich eine Veränderung bemerken? Würde mein empfindlicher Magen/Darm alles gut vertragen? Natürlich kann man nach den ersten Tagen noch gar nichts sagen – deshalb war es mir auch wichtig, einige Wochen abzuwarten und einfach mal „in mich hinein zu hören“, ob ich tatsächlich eine Veränderung bemerke.

 

Mittlerweile bin ich aber überzeugt davon, dass ich mich dank den Mikronährstoffen von Pure Encapsulations im Allgemeinen wohler fühle. Ich bin zwar sicherlich einfach grundsätzlich eher eine Langschläferin, stehe aber viel leichter auf – und spüre, dass ich nach sportlichen Belastungen rascher wieder Energie tanke. Mit dafür verantwortlich ist neben der ausreichenden Zufuhr von Mikronährstoffen zudem bestimmt auch die Umstellung auf Low Carb Ernährung



Mein Fazit

Was ich besonders cool finde, ist der Ansatz von Pure Encapsulations, dass man nicht jeden kleinen Mangel gleich mit Kapseln & Co beheben muss. Oft reicht es auch einfach aus, die Ernährung auf die Bedürfnisse des Körpers anzupassen und – etwa über Milchprodukte oder bestimmte Obst- und Gemüsesorten – gezielt auf die Defizite in der Versorgung einzugehen. In meinem Fall habe ich das in der Vergangenheit immer wieder versucht, es aber trotzdem nicht geschafft, was sicherlich auch an der hohen sportlichen Belastung liegt, die bis vor zwei Jahren ja deutlich geringer war.  Ich muss auch gestehen, dass mir absolut nicht bewusst war, wie sehr sich mein Wohlbefinden durch die Zufuhr von Mikronährstoffen verändern kann – also, dass es überhaupt möglich ist, sich in kurzer Zeit so viel besser und fitter zu fühlen.

 

Dass ich auf eine (für mich persönlich) wirklich erfolgreiche Saison zurückblicke und – ohne mich von Verletzungen bzw. Überlastungserscheinungen erholen zu müssen – nun für den Herbst den vollen Fokus auf das Laufen legen kann, ist meiner Meinung nach nicht nur auf das Training der letzten Monate, sondern auch auf meine kleinen „Helferlein“ Eisen, Calcium und CoQ10 zurückzuführen.

 

Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch beim Team von Pure Encapsulations nochmals bedanken – nicht nur für ein Wochenende, an das ich mich oft und gerne erinnere, sondern auch dafür, dass ich mich nun einfach echt gesund und fit fühle. Mit euren Tipps und dem Paket mit den Mikronährstoffen habt ihr also auch einen Teil zu jedem Stockerlplatz und jeder neuen Bestzeit beigetragen ☺.


© Cliff Kapatais/pixelcoma.at

 

*Werbung: Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#34 - Produkttest: NEOH CrossBar (*Werbung)


"Ein Leben ohne Schokolade ist zwar möglich ... aber sinnlos." - Ich muss gestehen, die größte Herausforderung in meiner Ernährung besteht darin, Schokolade in diversen Varianten zu widerstehen, bzw. zumindest nicht ununterbrochen Riesenmengen davon zu futtern. Vor allem nach dem Sport brauche ich zumindest ein kleines Stück. Nachdem ich mich ja nun (vorwiegend) low carb ernähre, hab ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht - und diese auch gefunden, als ich im "Startersackerl" beim Traunsee Crossing ein NEOH CrossBar gefunden habe. 

Die Story hinter neoh

Besonders cool finde ich, dass hinter NEOH kein Mega-Konzern steckt, sondern vier Jungs aus Wien-Ottakring. Ihre Mission: Einen "gesunden Fitnessriegel" zu entwickeln, der genauso gut schmeckt, wie ein Schokoriegel. Was ihnen auch gelungen ist.

 

Die NEOH CrossBars sind in der Variante "Schoko" und "Raspberry" erhältlich und wird in Niederösterreich produziert. Selbstverständlich aus hochwertigen und gentechnikfreien Zutaten - so wird etwa auf Palmöl und umstrittene Süßstoffe wie Aspartam verzichtet. Die Idee hat übrigens auch die Jury bei "2 Minuten 2 Millionen" überzeugt - die Jungs durften sich über 350.000 Euro Investition durch durch den Unternehmer Heinrich Prokop freuen. 

 


Das kann der Neoh Crossbar

Mit nur 94 Kalorien und 1g Zucker ist der Riegel ein echtes Leichtgewicht - vor allem im Vergleich zu anderen Riegeln . Industriezucker wurde mit den Zuckerersatzstoffen Erythrit, Xylit und Maltit (allersamt sehr verträglich) ersetzt.

 

Und auch, wenn die Zuckeralternativen derzeit noch umstritten sind: Der Zuckerersatz sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel bzw. die Insulinkurve stabil bleiben. Besonders cool: Mit 32% Proteinanteil ist der Riegel auch perfekt für Sportler! Geschmacklich finde ich die Riegel echt top, der Zuckerersatz verleiht ihnen meiner Meinung nach einen leicht "kühlen" Geschmack, was aber absolut nicht stört. Für mich persönlich könnten die Riegel auch etwas weniger süß sein - aber ich bin auf alle Fälle ein Riesenfan und hab immer ein Stück dabei (egal ob im Büro, auf der FH oder beim Training)!

 

Die Neoh CrossBars gibt's übrigens bei SPAR (meistens direkt an der Kassa).

 

 


*Werbung (Das Produkt wurde mir von NEOH zur Verfügung gestellt - die Kontaktaufnahme erfolgte allerdings durch mich, da ich den Bar unbedingt am Blog vorstellen wollte)

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#33 - Produkttest: Der TYROLIT life Pizzastein (*Werbung)


Obwohl ich meine Ernährung kürzlich in Richtung „low carb – high fat“ umgestellt habe, muss ich doch trotzdem eines gestehen: Meine Liebe zu Pizza ist unerschütterlich. – Am Liebsten mit ganz viel Käse, Rucola und Prosciutto drauf. Zum Glück gibt es am Blog von Lisa von „Koch mit Herz“ auch eine low carb Version, die selbst meine Eltern (die sich nach anfänglicher Skepsis inzwischen immer mehr für meinen neue Ernährung begeistern können) wirklich genial finden. Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich eine Kooperations-Anfrage von TYROLIT life bekommen habe, ob ich nicht Lust hätte, ein neues Produkt auszuprobieren: Den Pizzastein.

Was ist TYROLIT?

TYROLIT ist ein Tiroler Unternehmen und entwickelt grundsätzlich Schleifmittel und Betonbohr- bzw. Sägesysteme – und hat mittlerweile 26 Produktionsstandorte auf fünf Kontinenten. Das Unternehmen wurde nach dem erstmals in Schwaz in Tirol gefundenen Mineral „Tyrolit“ benannt. Übrigens wurde das Unternehmen von Daniel Swarovski mitbegründet (zur Herstellung hochwertiger Schleifwerkzeuge für die Kristallproduktion) und war auch Teil des Swarovski-Werks in Wattens.

 

Die Produktlinie „TYROLIT life“ überträgt sozusagen das Know-How aus der Industrie auf das tägliche Leben – also zum Beispiel in Form hochwertiger Küchenmesser, Nagelfeilen ... oder eben mit einem speziellen Pizzastein.


Der TYROLIT life Pizzastein

Als Pizzafan war ich natürlich sofort „Feuer und Flamme“ für den Stein, der aus Cordierit (ein relativ seltenes Mineral, das leichter und stärker als Granit ist) hergestellt wird und sowohl am Grill als auch im Backrohr verwendet werden kann. Die spezielle Waffelstruktur an der Unterseite des Pizzasteins sorgt für eine verbesserte Wärmeaufnahme, sodass sich der Stein relativ schnell aufheizt. Dank der gespeicherten Hitze ist der Teig dann auch tatsächlich schon nach wenigen Minuten durch – dank dieser kurzen Backzeit bleiben die Geschmacksaromen erhalten (und werden nicht verkocht). Außerdem wird überschüssige Feuchtigkeit absorbiert und der Boden wird echt meeeeegaknusprig.

 

Selbst bei der „low-carb-Pizza“ aus Karfiol (Rezept von Koch mit Herz), bei der der „Teig“ wirklich relativ viel Feuchtigkeit hat, wird der Boden nach dem „blind backen“ superlecker ... Wer noch nie Karfiolpizza ausprobiert hat – ihr werdet überrascht sein, wie teigähnlich und geschmacksneutral der Boden ist! Auch für „Nicht-Low-Carber“ ein absoluter Genuss :-).


Mein erster Test: Focaccia!

Für die kleine Abschiedsfeier vor meinem Aufbruch nach Schottland zur Triathlon-EM war ursprünglich Pizza vom Grill geplant. Irgendwie waren wir daber dann doch zu viele Leute und das Kofferpacken hat zu (wie immer) zu viel Zeit in Anspruch genommen – deshalb musste eine Alternative her, die auch schnell gefunden war: Italienische Antipasti mit Focaccia aus dem Ofen! Das Rezept dafür ist übrigens supereasy: 

 

Zutaten:

    450g glattes Mehl

     1 Pkg. Trockengerm 

     ½ TL Zucker

     300ml lauwarmes Wasser

     2 EL Olivenöl

     1 TL Salz

 

Belag:

     je nach Wunsch Oliven, Kapern oder getrocknete Tomaten

     Rosmarin, grobes Salz, Olivenöl

 

Für den Teig das Mehl in einer Schüssel mit der Germ gut vermischen, die übrigen Zutaten dazugeben und alles mit der Hand zu einem Teig verkneten. An einem warmen Ort (z.B. leicht beheiztes Backrohr) so lange gehen lassen, bis er ungefähr doppelt so hoch ist. 

 

Den Teig dann nochmals gut durchkneten und gleichmäßig auf dem Pizzastein (ohne Backpapier!) verteilen – dann erneut gehen lassen, bis er doppelt so hoch ist. Mit einer Gabel einige Löcher in die Oberfläche stechen, Oliven und Kapern (wenn gewünscht) sowie grobes Salz und Rosmarin darauf verteilen und mit Olivenöl beträufeln.

 

Den Pizzastein auf einem Rost in die untere Hälfte des vorgeheizten Backrohrs schieben und bei 200° C Ober-/Unterhitze (oder 180° Heißluft) ca. 30 min. lang backen, bis die Oberfläche schön angebräunt ist.

 

Übrigens: Mit dem Code LIFEPIZZA bekommt ihr derzeit -20% Rabatt auf den Pizzastein im TYROLIT life Shop!

*Werbung (das Produkt wurde mir von TYROLIT life kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#31 - Experiment "Low Carb Challenge" (*Einladung)


Viele von euch haben es ja vermutlich auf Instagram mitbekommen, dass ich mich im Juni/Juli einem kleinen Experiment unterzogen habe. Die Idee dazu bzw. das Interesse daran hatte ich schon länger - und als ich beim Pure & Beauty Weekend im Pinzgau Lisa von "Koch mit Herz" kennengelernt habe, die sich auf Low Carb Kochkurse und Ernährungscoachings spezialisiert hat und mir alle meine Fragen beantwortet hat, wollte ich die "30 Tage Low Carb Challenge" unbedingt ausprobieren. Wie es mir dabei gegangen ist und was ich für die Zukunft mitnehme? Das könnt ihr hier nachlesen :-).

 

Was ich aber gleich vorweg klarstellen möchte, ist, dass mir bewusst ist, dass das Thema Ernährung jede Menge Diskussionsstoff mit sich bringt. Daher möchte ich betonen, dass dieser Artikel rein auf MEINEN Erfahrungen beruht - ich denke, jeder Körper ist unterschiedlich und jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, was die Ernährung anbelangt. Jeder muss/darf für sich selbst entscheiden, was für ihn/sie das Beste ist.

Bauchweh - das ewige "Leiden"

Bis ich vor zwei Jahren so richtig in den (Triathlon-) Sport gerutscht bin, war ich ziemlich unzufrieden mit meinem Körper. Auch heute fällt es mir oft noch schwer, zu akzeptieren, dass ich einfach eine etwas breitere Hüfte und etwas mehr Hintern habe, als andere Mädels bzw. Sportlerinnen. Seitdem ich aber festgestellt habe, dass man nicht unbedingt eine Top-Figur braucht, um einigermaßen schnell zu sein, klappt es um Einiges besser mit dem Selbstvertrauen :-). Natürlich habe ich ernährungstechnisch das eine oder andere ausprobiert - egal ob Dukan Diät, Heilfasten oder intermittierendes Fasten - so wirklich was gebracht hat (langfristig gesehen) nichts davon.  Vor allem aber war es für mich irgendwie mit viel Sport nicht wirklich kompatibel. 

 

Was leider immer wieder bei mir ein Thema ist, sind Probleme mit dem Bauch bzw. meinem Magen. Vor rund zwei Jahren hatte ich - stressbedingt - immer wieder Gastritis und regelrechte Panik vor den extremen Bauchschmerzen, die immer genau dann kamen, wenn man sie absolut nicht brauchen konnte (abgesehen davon, dass man die NIE brauchen kann, aber sie kamen meistens dann, wenn ich unterwegs war und mich nicht in die Badewanne oder mit einer Wärmflasche ins Bett legen konnte). Anschließend sind diese Probleme zwar generell deutlich seltener geworden, ganz los war ich sie aber nach wie vor nicht. Zudem hatte ich irgendwie immer wieder ziemlich gravierende Gewichtsschwankungen - was mir auch ganz schön auf die Nerven ging - nicht, weil es nicht normal wäre, besonders als Sportlerin mal mehr und mal weniger zu wiegen, sondern weil ich einfach gemerkt habe, dass ich, sobald ich mich nicht "zusammenreiße" und mal etwas mehr (bzw. etwas ungesünder esse) sich sofort alles "auf der Hüfte anlegt". 

 

Obwohl ich noch nie etwaige Unverträglichkeiten austesten haben lasse, bin ich auch durchaus der Meinung, dass ich z.B. Gluten einfach nicht so wirklich vertrage und mich generell nach Kohlenhydraten einfach müde und voll fühle. Trotzdem war aber natürlich - etwa am Frühstücksteller - immer Brot mit dabei, und natürlich jede Menge Zucker, auch deshalb, weil ich irgendwie der Meinung war, dass man als Sportler unbedingt Kohlenhydrate benötigt.


Challenge accepted!

Beim Pure & Beauty Weekend stand dann auch ein Kochworkshop mit Lisa von "Koch mit Herz" am Programm. Das Lustige: Die Tirolerin war selbst früher als Triathletin aktiv (um einiges erfolgreicher als ich es bin ;-)) und auch sonst gibt es irgendwie einiges, was uns verbindet. Somit haben wir uns auch von Anfang an richtig gut verstanden. Im Workshop stellte ich schnell fest, dass "Low Carb" ganz schön gut schmecken kann und auch in der Zubereitung gar nicht so aufwändig ist, wie man vielleicht denkt.

 

Beim späteren Gespräch erzählte ich Lisa dann von meinen Magenproblemen - und sie schlug mir sofort vor, ihre Challenge auszuprobieren, weil sie die Symptome von sich selbst nur allzu gut kannte.

 

Aber 30 Tage lang ohne Industriezucker leben und fast komplett auf Kohlenhydrate verzichten? - Für mich irgendwie nicht so ganz vorstellbar.  


Das Prinzip

Die Low Carb Challenge ist grundsätzlich keine Diät, sondern zielt auf eine langfristige Ernährungsumstellung ab. Wichtig ist es, sich zu Beginn mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Problem unserer heutigen Ernährung ist - entgegen vieler Behauptungen (vor allem von früher) - nicht das Fett, sondern der Zucker und in weiterer Folge die "schlechten" Kohlenhydrate: Sie sorgen unter anderem dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.

 

Was besonders wichtig ist: Low Carb funktioniert nicht ohne "High Fat" - das heißt, die weggelassenen Kohlenhydate müssen durch hochwertige Fette ersetzt werden, damit die Organe weiterhin optimal versorgt werden können und man sich fit fühlt.


Los geht's!

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang dann doch ein bisschen überfordert war - Lisa wurde von mir gleich mal vorab mit einer Menge Fragen bombardiert, die sie immer superschnell beantwortet hat. Besonders wichtig war mir, zu wissen, dass ich sportlich keinesfalls unter der Challenge "leide", da im Vorfeld der EM in Glasgow das Training zu diesem Zeitpunkt doch sehr intensiv war und ich keinesfalls weniger Energie haben wollte, was ich durch die Ernährungsumstellung befürchtete. Vor Beginn der Challenge bekam ich auf Lisas Website Zugang zu einem eigenen Bereich für die Challenge-Teilnehmer, wo ich eine Einkaufsliste und jede Menge Rezepte sowie konkrete Vorschläge für die Wochenplanung fand. Der Einkauf war zwar etwas mühsam, weil man tatsächlich manche Sachen nur online findet, das Meiste fand ich aber sehr wohl im normalen Supermarkt, bei DM bzw. im Reformhaus. 

 

Obwohl mich Lisa vorgewarnt hatte, dass es zu Beginn durchaus etwas "hart" werden könnte und man sich mitunter auch schlapp fühlt, muss ich sagen, dass es von Anfang an gut geklappt hat. Was mir besonders sympathisch war: Lisa machte absolut kein Drama daraus, dass ich zwischendurch auch mal ein Glas Wein getrunken habe und an meinem Geburtstag die Torte genossen habe. Wichtig ist nur, dann nicht gleich den ganzen Tag zum "Cheat Day" zu erklären und wahllos Dinge in sich hineinzustopfen, sondern einfach das Glas Wein, die Torte oder was-auch-immer "auszuklammern" und sich ansonsten den restlichen Tag an die Challenge zu halten. 


Was gibt's zu essen?

Dank einem e-book mit Rezeptideen war es auch gar nicht problematisch, die passenden Gerichte zu finden. Meine Favoriten: Eierspeise mit Parmesan, Trüffelöl und Avocado zum Frühstück, Karfiolpizza mit Tomaten, Paprika und Mozzarella oder auch Faschiertes mit Tomaten, Minze und Feta (ich persönlich hab dann noch Marillen dazugegeben, was tatsächlich echt megagut schmeckt!) zu Mittag oder am Abend.

 

Außerdem am Speiseplan: Griechisches Joghurt, Beeren, Nüsse, Zoodles, Käse und viiiiel Lachs. Alles Lebensmittel, die ich wahnsinnig gern esse. Und siehe da: Kein einziges Mal Bauchweh, keine Leistungseinbrüche und auch ansonsten keine groben Entzugserscheinungen - obwohl es natürlich schon hart war, zu Eis, Schokolade und Kuchen "nein" sagen zu müssen. Dennoch wollte ich die Challenge unbedingt durchziehen. Wenn es allerdings mal (gefühlt) "gar nicht" ohne Schokolade ging, habe ich mir ein paar der Xucker Schokodrops gegönnt, die ebenfalls auf Lisas Einkaufsliste standen - die sind zwar eigentlich nicht für die ersten 30 Tage vorgesehen, aber damit habe ich den Heißhunger auf Süßes immer relativ gut in Griff bekommen. 


Mein Fazit

Mit "Low Carb - High Fat" habe ich für mich und meinen Körper eine wirklich gute Ernährungsvariante gefunden. Natürlich habe ich mich nach dem Ende der Challenge sehr über das erste Eis gefreut - und das erste Laugenstangerl :-). Auch in Schottland habe ich mich alles andere als optimal ernährt - aber schottischer Cider, Schokolade und Kuchen mussten halt einfach probiert werden. Interessanterweise hatte ich dennoch kein einziges Mal Magenkrämpfe - mein Magen scheint sich während der Challenge wirklich super erholt zu haben!

 

Für die Zukunft möchte ich mich grundsätzlich an die sogenannte "80 zu 20"-Regel halten - also zu 80% Low Carb essen, aber mir auch zwischendurch mal etwas gönnen. Vor Wettkämpfen werde ich weiterhin bei der bewährten Honigsemmel bleiben - damit fühle ich mich (ist wohl eher eine mentale Sache) einfach am Wohlsten.

 

Wie schon anfangs erwähnt, bin ich der Meinung, dass es keinen "absoluten, richtigen Weg" gibt, bzw. kein Erfolgsrezept, das für alle gilt. Jede/r sollte selbst herausfinden, welcher Ernährungsstil am Besten passt. Ich für meinen Teil freue mich darauf, auch in Zukunft Viele von Lisas Rezepten auszuprobieren - und bin ihr echt dankbar, dass sie mich von der Challenge überzeugt hat. Ich kann die Challenge somit echt empfehlen - die Kosten sind mit nur € 50,- absolut überschaubar (dafür erhält man Zugang zum Mitgliederbereich mit der Einkaufsliste und jeder Menge Rezepte - und natürlich die Betreuung durch Lisa, die Kommunikation war wirklich immer superschnell und unkompliziert!).


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#30 - Age Group Triathlon-EM Glasgow 2018


Es war ein wahnsinnig aufregender, unvergesslicher Tag im Strathclyde Park in Glasgow: Meine zweite Triathlon-EM - nach Kitzbühel letztes Jahr war es auch die Erste im Ausland - ist bereits Geschichte und seit gestern Abend hat mich auch Österreich wieder. Im Anschluss an den Wettkampf haben meine beste Freundin Verena, die als Support mit dabei war, und ich nämlich dann noch ein paar Tage lang Schottland erkundet. Für alle, die mir zuhause die Daumen gehalten und mitgefiebert haben (und für alle anderen ;-)) gibt es hier den ausführlichen Nachbericht. 


Ankunft in Schottland

Am 8. August 2018 war es soweit: Gemeinsam mit Verena ging's von Salzburg aus über Frankfurt nach Glasgow. Übrigens ohne Rennrad, das (wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt) bereits zwei Tage zuvor in Schottland angekommen war, da unser Flug in Bezug auf zusätzliches Sportgepäck ausgebucht war.

 

In der Nähe des Flughafens holten wir dann auch gleich unser Mietauto ab - und staunten nicht schlecht, als wir vor einem riiiesigen SUV (einem Renault Koleos, falls es jemand ganz genau wissen möchte) standen - damit hat sich dann auch direkt meine Befürchtung erübrigt, dass wir das Rad im Riesenkarton eventuell nicht in das Auto bekommen würden.

 

Die ersten Meter bei Linksverkehr waren für mich als Fahrerin zwar ungewohnt, dank Automatikschaltung ging's aber problemlos in Richtung Ferienwohnung ... oder auch nicht: Wir haben es nämlich tatsächlich geschafft, uns so oft zu verfahren, sodass wir am Ende über eine ganze Stunde länger gebraucht haben. Das Navigieren mit Google Maps & Co war tatsächlich in den ersten Tagen weitaus die größere Challenge als der Linksverkehr.

 

Unsere über Airbnb gebuchte Wohnung war dann das zweite Highlight des Tages (okay, der Karotten-Kuchen am Flughafen war eigentlich schon auch eines) - zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, alles super eingerichtet, inklusive Riesenküche und jede Menge Kochutensilien und Gewürze! Angesichts der Mengen, die beim ersten Einkauf in unserem Einkaufswagen gelandet waren, entschlossen wir uns dann kurzerhand dazu, am Abend selbst zu kochen. Die Auswahl in den großen, schottischen Supermärkten ist echt unglaublich - unendlich viel Fisch, Gemüsemischungen, Käse ... und Cider ;-).


Zweiter Tag in Glasgow

Nach dem Frühstück fuhren wir am Donnerstagvormittag zunächst erst mal zum Hotel, wo das Team vom Österreichischen Triathlonverband untergebracht war. Der große Vorteil als (Freelance-) Mitarbeiterin beim Verband: Mein Trainer/Kollege Hubert (Halbmarathon-Bestzeit übrigens 01:05h!) hat dann mein Rad auch gleich höchstpersönlich vor Ort zusammengebaut ... und ich "durfte" lediglich die Pedale selbst anschrauben. An dieser Stelle muss ich wohl auch gestehen, dass ich bisher keine Ahnung hatte, wie man ein Rennrad zerlegt - und das im Vorfeld auch nicht selbst erledigt habe, weil ich "Mädchen" nicht mal die Pedale runtergebracht habe. Hier gibt's definitiv einiges an Aufhol-Bedarf für mich, wenngleich ich in den letzten Tagen da jetzt schon einiges dazugelernt habe. Daher wohl auch der Entschluss von Hubert, das Rad besser ohne meine Unterstützung zusammenzubauen, um keine größeren Schäden oder Verletzungen an mir oder dem Rad zu riskieren :-).

 

Im Anschluss holten wir noch meine Startunterlagen ab und nutzten den freien Nachmittag, um nach Edinburgh (ca. eine Stunde entfernt) zu fahren und dort ein Stück auf den Arthur's Seat zu wandern, von wo aus man wirklich einen coolen Blick auf die Stadt hat. Auch das Zentrum der Hauptstadt Schottlands ist wunderschön - da dort allerdings derzeit das "Fringe Festival" stattfindet, war wahnsinnig viel los und wir waren dann nach einem Spaziergang inklusive Kaffee auch wieder froh, zurück ins "ruhige" Glasgow zu fahren. Abends fanden wir dann im Zentrum von Glasgow ein richtig cooles Burgerlokal und gingen anschließend noch ein bisschen in der Stadt spazieren, inklusive Beruhigungs-Achterl.



Vorbereitungen vor ort

Am Freitag fuhr Verena nach dem Frühstück alleine ins Zentrum, um sich die Stadt ein bisschen anzuschauen. Ich machte mich währenddessen auf den Weg zum Wettkampfgelände und besichtigte die Radstrecke, die - überraschenderweise, damit hatte ich echt nicht gerechnet! - ganz schön kupiert war, da es insgesamt dreimal (da drei Runden) auf einen kleinen Berg hinauf ging. Schnell stellte ich auch fest, dass die Temperaturen doch ziemlich kühl waren - dadurch ersparte ich mir aber auch das Umziehen, weil ich Radtrikot und -hose einfach über meine lange Laufbekleidung zog. Da es auch während der Besichtigung der Radstrecke etwas tröpfelte, machte mir das Wetter zu diesem Zeitpunkt generell schon irgendwie ein bisschen Sorgen - für Samstag war zu diesem Zeitpunkt nämlich echt viel Regen angesagt, was auf der sehr schmalen Radstrecke mit engen Kurven (2x 180° Wende) auch durchaus gefährlich werden konnte, was auch anschließend beim "Race Briefing" durch die Verantwortlichen vom Deutschen und Österreichischen Triathlonverband nochmal betont wurde. 

 

Aufgrund von Regen und Kälte verzichtete ich dann auch darauf, die Schwimm- bzw. Laufstrecke zu testen, checkte stattdessen mein Rad in die Wechselzone ein und fuhr zurück in unsere Wohnung, um alles für den Renntag vorzubereiten, mit Verena einkaufen zu gehen und dann gemütlich zu kochen, während wir uns das Elite-Rennen der Herren im Fernsehen anschauten, da wir für den Abend meinen Trainer Hubert und seine Frau Birgit (quasi meine "zweiten Eltern", die beide beim Triathlonverband arbeiten und mit denen es immer wahnsinnig lustig ist) zur Pasta "Party" mit Penne Blognese und Bier eingeladen hatten. Ein letzter Blick auf sämtliche Wetter-Apps vor dem Schlafengehen zeigte dann auch, dass sich die Wettervorhersage inzwischen deutlich gebessert hatte - mittlerweile war für den Samstag gar kein Regen mehr vorhergesagt, was sich tatsächlich auch bewahrheiten sollte. Mit einer "guten Mischung" aus Nervosität und Vorfreude ging ich dann relativ bald ins Bett.


It's Race day!

Am Samstag klingelte dann bereits um 4:45 Uhr der Wecker. Verena packte noch schnell Brote für ein späteres Frühstück beim Renngelände ein, während ich mich in alle verfügbaren Kleidungsschichten schmiss - und schon saßen wir im Auto auf dem Weg zum Renngelände beim "Strathclyde Park". Bei unserer Ankunft um ca. 6:00 Uhr war es wirklich extrem kalt - bei 8° Grad konnte (und wollte) ich noch gar nicht daran denken, in Kürze in das ca. 18° Grad kalte Wasser springen zu müssen.

 

Deshalb konzentrierte ich mich darauf, meinen Wechselzonen-Platz in Ruhe vorzubereiten und schaute gemeinsam mit Verena den ersten, jüngeren Athleten (die verschiedenen Altersklassen starteten getrennt im Abstand von einer halben Stunde) beim Wechsel vom Schwimmen auf's Rad zu. So spät wie nur irgendwie möglich ging ich dann in das Umkleidezelt, um mich umzuziehen. Ganz ehrlich: In so einem Moment, wenn man sich mit Gänsehaut am ganzen Körper zuerst in den Wettkampfanzug und anschließend in den Neoprenanzug zwängt und einem die Zehen währenddessen abfrieren, fragt man sich irgendwie schon, wieso man sich das eigentlich antut - aber die Vorfreude auf mein Rennen war natürlich größer :-).

 

Als wir dann eine halbe Stunde vor dem Start am Sammelplatz warteten, stieg auch endlich die Sonne etwas höher, und es wurde ein bisschen wärmer. - Und das Wichtigste:  Kein Regen weit und breit, für ein unglaubliches Wetterglück! Wenige Minuten vor unserem Start um 8:30 Uhr gab es dann auch kein Zurück mehr: Ab in's Wasser, das mir irgendwie deutlich kälter erschien als die angekündigten 18° Grad, was aber vermutlich einfach an der Außentemperatur lag, die inzwischen immerhin auf ca. 11° Grad gestiegen war. Die ersten Sekunden im Wasser bekam ich kaum Luft - zum Glück hat mir zu diesem Zeitpunkt niemand gesagt, dass das Wasser in dem Bereich, in dem wir schwimmen würden, zuvor noch chemisch behandelt werden musste, um uns bedenkenlos hinein zu lassen ... sonst wär' ich wohl einfach wieder herausgeklettert ;-).

Augen zu und durch.

Der Startschuss fiel - und ich fand mich mitten in einer Massenprügelei wieder. Da wir rund 70 Athletinnen waren, die am Steg alle nebeneinander "aufgefädelt" in einer Reihe starteten - und der Kurs entlang mehrerer Bojen verlief, galt es (theoretisch), vor der ersten Boje (ca. 150m entfernt) eine gute Position zu erwischen. Ich hätte ich mich wohl besser weiter außen positionieren sollen, denn schon auf den ersten Metern kämpfte ich zunächst ziemlich verzweifelt gegen die Panik an, die sich aus der Kälte des Wassers und den vielen Armen und Beinen um mich ergab. Vom Gefühl her schwammen wir eher über- als nebeneinander. Somit ließ ich mich etwas zurückfallen und versuchte, mich einigermaßen zu beruhigen. Was ich schon während dem Schwimmen befürchtet hatte, bestätigte sich dann beim Blick nach hinten beim Wasserausstieg - ich war tatsächlich sehr weit hinten im Feld gelandet. Dennoch war ich froh,  den kältesten Teil des Bewerbes hinter mir zu haben. 


Aufholjagd

Auf der Radstrecke konnte ich angesichts der anspruchsvollen Strecke zwar nicht wirklich viele Plätze gut machen - zum Glück verteilte sich aber zumindest das Feld ganz gut und die Strecke war komplett trocken. Bei jeder der drei Runden wurde ich natürlich von Verena lautstark angefeuert. Beim Absteigen vom Rad stellte ich dann auch sehr erfreut fest, dass meine Zehen mittlerweile wieder aufgetaut waren - somit stand einem guten, abschließenden Lauf (5km) nichts im Wege. Absolut motiviert lief ich von Anfang an ein (für meine Verhältnisse) relativ ambitioniertes Tempo, was sich auch wirklich gut anfühlte. Nach rund einem Kilometer wurde es dann auch auf der Laufstrecke anspruchsvoll, mit u.a. einem wirklich steilen Anstieg, was ich super nutzen konnte, um einige Konkurrentinnen zu überholen. Am letzten Kilometer gab dann ich nochmal Gas - rechts von mir (auf der anderen Seite des Sees) konnte ich bereits das Zielgelände sehen.


Geschafft!

Kurz vor dem Ziel standen dann Verena und Birgit, die mir - wie es sich bei einer EM gehört - ein Österreich-Fähnchen übergab, mit der ich wenige Sekunden später die Ziellinie überquerte. Im Ziel war ich dann einerseits schon ein bisschen unglücklich über die schlechte Schwimmleistung (obwohl die Schwimmzeit eigentlich gar nicht so mies war, wie befürchtet), aber auch superhappy über den abschließenden Lauf. Auch die Gesamtzeit ist angesichts der Bedingungen absolut in Ordnung. 

 

Danach freute ich mich dann auf eine heiße Dusche, bevor es noch einen Fototermin mit dem gesamten Österreichischen Team gab und ich von Verena und meinen ÖTRV-Kollegen mit Saft, Bier, Pommes und Kaffee versorgt wurde. - Die verbrauchten Kalorien hab ich damit definitiv ziemlich schnell wieder kompensiert. Das ist aber auch das Schöne nach einem Wettkampf, dass man (fast) wahllos Dinge in sich hineinstopfen kann. Von Sonntag bis Mittwoch waren wir dann mit dem Mietwagen noch ausgiebig in Schottland unterwegs - dazu folgt aber ein eigener Artikel :-).

 

Mein Fazit? Eine Europameisterschaft ist einfach ein unvergessliches Erlebnis - und einfach mit "normalen" Bewerben nicht so richtig vergleichbar - weder in Bezug auf die Gegebenheiten und die Stimmung vor Ort, noch hinsichtlich der Konkurrenz. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich in meiner Altersklasse seeehr weit hinten gelandet bin - aber um das geht es (für mich) bei einer EM auch nicht. Wenn ich mir ansehe, wie ich mich heuer - vor allem beim Laufen - gesteigert habe, dann sollte ich wohl einfach ein bisschen stolz auf mich sein - und optimistisch, dass ich mit dem richtigen Training auch noch Einiges mehr aus mir herausholen kann. Ich bin einfach dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit habe, bei so einem Event dabei zu sein. Deshalb gilt mein Dank in erster Linie meinem Trainer Hubert, der dafür sorgt, dass ich neben Job und Studium sinnvoll und gezielt trainiere, aber auch allen anderen, die immer mit mir mitfiebern, mich unterstützen (vor allem meine Mama als "Lauf-Buddy"!) und die sich mit mir über "die kleinen Erfolge" freuen. Ein ganz besonderes DANKE natürlich auch an meine beste Freundin Verena, die mich nach 21 Jahren Freundschaft einfach in und auswendig kennt und vor Ort wirklich alles getan hat, um mich perfekt zu unterstützen. Ich glaub, keine hat an der Strecke lauter geschrien ;-).

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