#37 - 6 Tipps für das Laufen im Winter


Hurraaaa, die ersten Schneeflocken sind letzte Nacht auch hier in Salzburg schon gefallen - heute Früh war vermutlich das erste und letzte Mal in dieser Saison, dass ich mein Auto gerne abgekehrt habe :-). Viele Läufer sehen der kalten Jahreszeit allerdings mit leicht gemischten Gefühlen entgegen: Einerseits ist der Winter die perfekte Zeit, um richtig viel Spaß im Schnee zu haben und mit anderen Sportarten wie Langlaufen und Skitourengehen die Grundlagenausdauer über den Winter zu erhalten/ verbessern. Andererseits will man auf das Laufen aber natürlich auch nicht verzichten, was allerdings nicht immer ganz so einfach (bzw. bequem) ist. Ich selbst nutze mittlerweile auch den Winter sehr gerne für das Lauftraining – und habe einige Tipps zusammengefasst, die hoffentlich auch euch das Läufer-Leben etwas leichter machen:


Tipp #01: take it easy!

Dass die kalten Temperaturen nicht unbedingt ideal sind, um mit intensiven Intervallen die Lunge an ihre Grenzen zu bringen, ist klar. Viel mehr Sinn macht es, mit gemütlichen Läufen – und vielleicht auch dem einen oder anderen Blick auf die Pulsuhr – an der Grundlagenausdauer zu arbeiten. Dafür ist während der Saison meist ohnehin keine Zeit, davon abgesehen gibt es (zumindest für mich) nichts Schöneres, als durch die verschneite Winterlandschaft zu laufen.  

 

Ein weiterer Vorteil: Bei der Auswahl des Trainingspartners ist man quasi uneingeschränkt – ein langsamer Lauf hat nämlich noch niemandem geschadet ☺. Also ruhig mal Freunde motivieren, die ansonsten eher nicht so laufmotiviert sind. 

 


Tipp #02: Perfektes Koordinationstraining

Selbst wenn man wirklich gemütlich unterwegs ist, kann das Laufen auf Schnee und eisigem Untergrund vor allem für jene, die sonst großteils auf Asphalt unterwegs sind, ganz schön anstrengend sein: Durch den unebenen, oft auch unberechenbaren Boden muss der Fuß deutlich mehr arbeiten – was aber einen genialen Trainingseffekt mit sich bringt: Die Muskulatur wird stark belastet (vor allem die sogenannten „kleinen Stabilitätsmuskeln“) – denn bei jedem Schritt muss der Fuß erst den „sicheren“ Bodenkontakt finden. Beim Abdruck hingegen rutscht der Schuh auf dem Untergrund oft ein wenig ab, was eine deutlich höhere Konzentration erfordert. Man trainiert also den Gleichgewichtssinn und außerdem die Bein-, Fuß- und Rumpfmuskulatur.



Tipp #03: Es gibt kein schlechtes Wetter ...

... – es gibt nur die falsche Bekleidung! Okay, man muss im Winter sicherlich nicht bei JEDEM Wetter laufen gehen. Trotzdem gibt es heute schon jede Menge Produkte, die dafür sorgen, dass man den Sport im Freien so richtig genießen kann. Was die Laufschuhe betrifft, gibt es inzwischen von fast allen Marken wasserdichte Modelle – ich greife aber häufig trotzdem zu „normalen“ Schuhen mit gutem Sohlenprofil, weil man aufgrund der wasserdichten Membran im Schuh selbst einfach deutlich mehr schwitzt, was vor allem bei längeren Läufen unangenehm ist. Sinn macht es auf jeden Fall auch, den Fuß mit etwas dickeren Socken warm zu halten – meine Lieblingssocken im Winter sind übrigens die von Stance, mit einer leichten Frotteepolsterung und zusätzlichen „Support“ durch spezielle, stützende Zonen.

 

Was die Bekleidung betrifft, ist es wichtig, sich weder zu kühl, noch zu warm anzuziehen. Hier macht der altbewährte „Zwiebel-Look“ definitiv Sinn – ich trage oft einfach Skiunterwäsche und ziehe darüber eine dünne, winddichte Laufhose und eine atmungsaktive (aber wasserabweisende!) Laufjacke an. Zur Ausrüstung im Winter gehören außerdem natürlich dünne (oder dickere) Laufhandschuhe, Stirnband/Mütze und ggf. auch ein Schlauchtuch für den Hals. 

 

Mein Tipp: Wenn es richtig kalt ist, ziehe ich das Schlauchtuch bis zur Nase hoch und drehe es immer wieder ein Stück weiter, da es durch das Atmen natürlich mit der Zeit nass wird.

Tipp #04: Indoor Warm-Up

An besonders kalten Tagen macht es definitiv Sinn, sich im Warmen aufzuwärmen. Beinschwingen, Armkreisen & Co sorgen dafür, dass man draußen gleich loslaufen kann – und das, ohne ein erhöhtes Verletzungsrisiko einzugehen. 


Tipp #05: Trinken nicht vergessen!

Auch, wenn man bei Kälte vielleicht nicht so viel Durst verspürt – beim Laufen verliert man im Winter fast gleich viel Flüssigkeit wie im Sommer. Einerseits schwitzt man auch bei niedrigen Temperaturen – zudem sorgt aber auch die oft trockene Winterluft für eine zusätzliche Dehydration. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme vor und nach dem Lauf (bei längeren Einheiten auch währenddessen) ist also auch im Winter extrem wichtig.

 

Tipp: Die normalen, isotonischen „Kaltgetränke“ kann man auch mit heißem Wasser trinken, außerdem gibt es spezielle Sportler-Heißgetränke – auch ein Kräutertee mit etwas Honig eignet sich perfekt vor dem Lauf.


Tipp #06: Starkes Immunsystem!

Das nasskalte Wetter und der Mangel an Sonnenlicht schlagen nicht nur (zumindest in meinem Fall!) auf unsere Stimmung, sondern nagen auch am Immunsystem. Um das „Schutzschild“ unseres Organismus aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, gerade in dieser Zeit auf eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitamin C zu achten. Besonders in der kalten Jahreszeit macht es auf alle Fälle Sinn, zusätzlich auf „Hilfe von außen“ zurückzugreifen. Damit die Abwehrkräfte optimal arbeiten können, liefert „Immun aktiv“ von Pure Encapsulations® die passenden Mikronährstoffe: Das sogenannte „Sonnenvitamin“ D3 unterstützt unser Immunsystem, dass es gut arbeiten kann. Zusätzlich liefern die Extrakte aus Melisse, Aloe Vera und Holunderbeere wertvolle Pflanzenstoffe und Vitamine.

 

Übrigens: An Vitamin D3 fehlt es uns nicht nur im Winter häufig – die Versorgung damit funktioniert auch im Sommer nicht so reibungslos, wie viele vielleicht denken: Die körpereigene Produktion von Vitamin D3 ist nämlich beispielsweise auch von der Pigmentierung der eigenen Haut und von jenem Winkel abhängig, in dem die Sonne auf die Haut trifft. Ich nehme daher ganzjährig alle paar Tage die praktischen Tropfen zu mir.


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#35 - Fit, gesund ... und schneller - dank Mikronährstoffen! (*Werbung)


Mitte Juni gab es im Rahmen des großartigen Pure & Beauty Weekends mit Pure Encapsulations® nicht nur jede Menge Wissen und wertvolle Tipps aus der Welt der Mikronährstoffe  - im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches wurde auch das Ergebnis unserer Mikronährstoffanalyse mit uns besprochen. Wenige Tage nach dem Wochenende traf dann auch schon ein Paket bei mir zuhause ein: Mit den drei Döschen für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und sportliche Leistung. Ich muss sagen, ich war nach dem Gespräch wirklich wahnsinnig gespannt, ob ich durch die Anwendung eine Veränderung bemerken würde. Für alle, die mich immer wieder dazu befragt haben, gibt’s hier nun einen ersten Zwischenbericht nach meinen ersten Monaten mit den Pure Encapsulations Reinsubstanzen ... 

Was sind nochmal diese Reinsubstanzen?

Bei Pure Encapsulations dreht sich alles um Mikronährstoffe, also die Nährstoffe, die zwar nicht unmittelbar Energie liefern (im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Fett &Eiweiß), aber dennoch absolut notwendig sind, damit in unserm Körper alles rund läuft und wir uns gut fühlen. Das Besondere bei Pure Encapsulations® ist, dass in den Produkten wirklich nur diese Nährstoffe sind - ohne Zusatzstoffe, die beispielsweise auch Unverträglichkeiten oder eine Allergie auslösen könnten – weshalb auch immer wieder der Begriff „Reinsubstanzen“ verwendet wird. Das Pure & Beauty Weekend stand genau im Zeichen dieser Mikronährstoffe – seitdem bin ich natürlich keine Expertin, was dieses Thema betrifft, weiß aber auf jeden Fall viel mehr als zuvor und beschäftige mich in der Folge auch mehr damit, was ich über Ernährung zu mir nehme und gehe bewusster mit dem Thema Erholung nach dem Sport und Vermeidung von Stress um. 


Das Ergebnis meiner Analyse

Mittels der Mikronährstoffanalyse wird der aktuelle Versorgungszustand des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ermittelt. In der Folge können Versorgungslücken aufgedeckt und gezielt behoben werden, was natürlich das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unterstützen kann. Einige Wochen vor dem Bloggerweekend bekamen wir Plastikampullen zugeschickt, um bei unserem Hausarzt Blut abnehmen zu lassen, das wir dann an ein Labor schicken mussten. Manche Mikronährstoffe werden im Serum (der flüssige Teil des Blutes, der nach dem Abzentrifugieren entsteht) gemessen, andere im Vollblut. In meinem Fall ergab die Analyse einen Mehrbedarf an Eisen- und Calcium – und eine Unterversorgung mit „Coenzym Q10“.


Viele neue Erkenntnisse

Dass Eisen und Calcium eine wichtige Rolle – vor allem im Sport – spielen, war mir zuvor durchaus bewusst. Was mir allerdings bisher unbekannt war, ist, dass Eisen auch enorm wichtig für die Immunabwehr ist – und Läufer häufig einen gesteigerten Bedarf an Eisen haben, weil durch den regelmäßigen Bodenkontakt des Fußes (besonders beim Laufen auf hartem Untergrund wie Asphalt) die roten Blutkörperchen tatsächlich unter der Fußsohle beim Aufprall mechanisch zerstört werden.

 

Auch Calcium ist für unseren Körper unverzichtbar, da es besonders von den Knochen benötigt wird, um fest und stabil zu bleiben. 


„COENZYM Q10“

Der Mikronährstoff „Coenzym Q10“ war mir vor dem Bloggerwochenende tatsächlich gänzlich unbekannt. Seither lese ich allerdings irgendwie immer wieder darüber – sicherlich, weil ich das jetzt natürlich bewusster wahrnehme, aber auch, weil dieser Nährstoff tatsächlich ein sehr aktuelles Thema ist und gerade von immer mehr Sportlern entdeckt wird. Coenzym Q10 – auch Ubiquinon genannt – hat eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem Antioxidans Vitamin E, an dessen Regeneration es auch beteiligt ist.

 

Es kommt beispielsweise im Herz, der Lunge und in der Skelettmuskulatur natürlich vor, also überall dort, wo viel Energie produziert wird. Genau deshalb ist es vor allem bei viel sportlicher Betätigung enorm wichtig, dass davon ausreichend viel vorhanden ist. Dass bei mir dieser Wert tatsächlich deutlich unter dem gewöhnlichen Bereich lag, wundert mich im Nachhinein gar nicht – schließlich braucht der Organismus bei einem aktiven Lebensstil mehr davon. Ich befand mich außerdem auch gerade in der Vorbereitung auf die EM in Glasgow - war also körperlich durch das Training auch ganz schön gefordert.

 

Noch ein Fakt am Rande: Auch die körpereigene CoQ10-Produktion nimmt bereits ab dem 30. Lebensjahr ab. 


Drei Monate später

Voller Spannung begann ich also, die Mikronährstoffe laut der Empfehlung von Pure Encapsulations anzuwenden. Würde ich tatsächlich eine Veränderung bemerken? Würde mein empfindlicher Magen/Darm alles gut vertragen? Natürlich kann man nach den ersten Tagen noch gar nichts sagen – deshalb war es mir auch wichtig, einige Wochen abzuwarten und einfach mal „in mich hinein zu hören“, ob ich tatsächlich eine Veränderung bemerke.

 

Mittlerweile bin ich aber überzeugt davon, dass ich mich dank den Mikronährstoffen von Pure Encapsulations im Allgemeinen wohler fühle. Ich bin zwar sicherlich einfach grundsätzlich eher eine Langschläferin, stehe aber viel leichter auf – und spüre, dass ich nach sportlichen Belastungen rascher wieder Energie tanke. Mit dafür verantwortlich ist neben der ausreichenden Zufuhr von Mikronährstoffen zudem bestimmt auch die Umstellung auf Low Carb Ernährung



Mein Fazit

Was ich besonders cool finde, ist der Ansatz von Pure Encapsulations, dass man nicht jeden kleinen Mangel gleich mit Kapseln & Co beheben muss. Oft reicht es auch einfach aus, die Ernährung auf die Bedürfnisse des Körpers anzupassen und – etwa über Milchprodukte oder bestimmte Obst- und Gemüsesorten – gezielt auf die Defizite in der Versorgung einzugehen. In meinem Fall habe ich das in der Vergangenheit immer wieder versucht, es aber trotzdem nicht geschafft, was sicherlich auch an der hohen sportlichen Belastung liegt, die bis vor zwei Jahren ja deutlich geringer war.  Ich muss auch gestehen, dass mir absolut nicht bewusst war, wie sehr sich mein Wohlbefinden durch die Zufuhr von Mikronährstoffen verändern kann – also, dass es überhaupt möglich ist, sich in kurzer Zeit so viel besser und fitter zu fühlen.

 

Dass ich auf eine (für mich persönlich) wirklich erfolgreiche Saison zurückblicke und – ohne mich von Verletzungen bzw. Überlastungserscheinungen erholen zu müssen – nun für den Herbst den vollen Fokus auf das Laufen legen kann, ist meiner Meinung nach nicht nur auf das Training der letzten Monate, sondern auch auf meine kleinen „Helferlein“ Eisen, Calcium und CoQ10 zurückzuführen.

 

Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch beim Team von Pure Encapsulations nochmals bedanken – nicht nur für ein Wochenende, an das ich mich oft und gerne erinnere, sondern auch dafür, dass ich mich nun einfach echt gesund und fit fühle. Mit euren Tipps und dem Paket mit den Mikronährstoffen habt ihr also auch einen Teil zu jedem Stockerlplatz und jeder neuen Bestzeit beigetragen ☺.


© Cliff Kapatais/pixelcoma.at

 

*Werbung: Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#34 - Produkttest: NEOH CrossBar (*Werbung)


"Ein Leben ohne Schokolade ist zwar möglich ... aber sinnlos." - Ich muss gestehen, die größte Herausforderung in meiner Ernährung besteht darin, Schokolade in diversen Varianten zu widerstehen, bzw. zumindest nicht ununterbrochen Riesenmengen davon zu futtern. Vor allem nach dem Sport brauche ich zumindest ein kleines Stück. Nachdem ich mich ja nun (vorwiegend) low carb ernähre, hab ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht - und diese auch gefunden, als ich im "Startersackerl" beim Traunsee Crossing ein NEOH CrossBar gefunden habe. 

Die Story hinter neoh

Besonders cool finde ich, dass hinter NEOH kein Mega-Konzern steckt, sondern vier Jungs aus Wien-Ottakring. Ihre Mission: Einen "gesunden Fitnessriegel" zu entwickeln, der genauso gut schmeckt, wie ein Schokoriegel. Was ihnen auch gelungen ist.

 

Die NEOH CrossBars sind in der Variante "Schoko" und "Raspberry" erhältlich und wird in Niederösterreich produziert. Selbstverständlich aus hochwertigen und gentechnikfreien Zutaten - so wird etwa auf Palmöl und umstrittene Süßstoffe wie Aspartam verzichtet. Die Idee hat übrigens auch die Jury bei "2 Minuten 2 Millionen" überzeugt - die Jungs durften sich über 350.000 Euro Investition durch durch den Unternehmer Heinrich Prokop freuen. 

 


Das kann der Neoh Crossbar

Mit nur 94 Kalorien und 1g Zucker ist der Riegel ein echtes Leichtgewicht - vor allem im Vergleich zu anderen Riegeln . Industriezucker wurde mit den Zuckerersatzstoffen Erythrit, Xylit und Maltit (allersamt sehr verträglich) ersetzt.

 

Und auch, wenn die Zuckeralternativen derzeit noch umstritten sind: Der Zuckerersatz sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel bzw. die Insulinkurve stabil bleiben. Besonders cool: Mit 32% Proteinanteil ist der Riegel auch perfekt für Sportler! Geschmacklich finde ich die Riegel echt top, der Zuckerersatz verleiht ihnen meiner Meinung nach einen leicht "kühlen" Geschmack, was aber absolut nicht stört. Für mich persönlich könnten die Riegel auch etwas weniger süß sein - aber ich bin auf alle Fälle ein Riesenfan und hab immer ein Stück dabei (egal ob im Büro, auf der FH oder beim Training)!

 

Die Neoh CrossBars gibt's übrigens bei SPAR (meistens direkt an der Kassa).

 

 


*Werbung (Das Produkt wurde mir von NEOH zur Verfügung gestellt - die Kontaktaufnahme erfolgte allerdings durch mich, da ich den Bar unbedingt am Blog vorstellen wollte)

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#33 - Produkttest: Der TYROLIT life Pizzastein (*Werbung)


Obwohl ich meine Ernährung kürzlich in Richtung „low carb – high fat“ umgestellt habe, muss ich doch trotzdem eines gestehen: Meine Liebe zu Pizza ist unerschütterlich. – Am Liebsten mit ganz viel Käse, Rucola und Prosciutto drauf. Zum Glück gibt es am Blog von Lisa von „Koch mit Herz“ auch eine low carb Version, die selbst meine Eltern (die sich nach anfänglicher Skepsis inzwischen immer mehr für meinen neue Ernährung begeistern können) wirklich genial finden. Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich eine Kooperations-Anfrage von TYROLIT life bekommen habe, ob ich nicht Lust hätte, ein neues Produkt auszuprobieren: Den Pizzastein.

Was ist TYROLIT?

TYROLIT ist ein Tiroler Unternehmen und entwickelt grundsätzlich Schleifmittel und Betonbohr- bzw. Sägesysteme – und hat mittlerweile 26 Produktionsstandorte auf fünf Kontinenten. Das Unternehmen wurde nach dem erstmals in Schwaz in Tirol gefundenen Mineral „Tyrolit“ benannt. Übrigens wurde das Unternehmen von Daniel Swarovski mitbegründet (zur Herstellung hochwertiger Schleifwerkzeuge für die Kristallproduktion) und war auch Teil des Swarovski-Werks in Wattens.

 

Die Produktlinie „TYROLIT life“ überträgt sozusagen das Know-How aus der Industrie auf das tägliche Leben – also zum Beispiel in Form hochwertiger Küchenmesser, Nagelfeilen ... oder eben mit einem speziellen Pizzastein.


Der TYROLIT life Pizzastein

Als Pizzafan war ich natürlich sofort „Feuer und Flamme“ für den Stein, der aus Cordierit (ein relativ seltenes Mineral, das leichter und stärker als Granit ist) hergestellt wird und sowohl am Grill als auch im Backrohr verwendet werden kann. Die spezielle Waffelstruktur an der Unterseite des Pizzasteins sorgt für eine verbesserte Wärmeaufnahme, sodass sich der Stein relativ schnell aufheizt. Dank der gespeicherten Hitze ist der Teig dann auch tatsächlich schon nach wenigen Minuten durch – dank dieser kurzen Backzeit bleiben die Geschmacksaromen erhalten (und werden nicht verkocht). Außerdem wird überschüssige Feuchtigkeit absorbiert und der Boden wird echt meeeeegaknusprig.

 

Selbst bei der „low-carb-Pizza“ aus Karfiol (Rezept von Koch mit Herz), bei der der „Teig“ wirklich relativ viel Feuchtigkeit hat, wird der Boden nach dem „blind backen“ superlecker ... Wer noch nie Karfiolpizza ausprobiert hat – ihr werdet überrascht sein, wie teigähnlich und geschmacksneutral der Boden ist! Auch für „Nicht-Low-Carber“ ein absoluter Genuss :-).


Mein erster Test: Focaccia!

Für die kleine Abschiedsfeier vor meinem Aufbruch nach Schottland zur Triathlon-EM war ursprünglich Pizza vom Grill geplant. Irgendwie waren wir daber dann doch zu viele Leute und das Kofferpacken hat zu (wie immer) zu viel Zeit in Anspruch genommen – deshalb musste eine Alternative her, die auch schnell gefunden war: Italienische Antipasti mit Focaccia aus dem Ofen! Das Rezept dafür ist übrigens supereasy: 

 

Zutaten:

    450g glattes Mehl

     1 Pkg. Trockengerm 

     ½ TL Zucker

     300ml lauwarmes Wasser

     2 EL Olivenöl

     1 TL Salz

 

Belag:

     je nach Wunsch Oliven, Kapern oder getrocknete Tomaten

     Rosmarin, grobes Salz, Olivenöl

 

Für den Teig das Mehl in einer Schüssel mit der Germ gut vermischen, die übrigen Zutaten dazugeben und alles mit der Hand zu einem Teig verkneten. An einem warmen Ort (z.B. leicht beheiztes Backrohr) so lange gehen lassen, bis er ungefähr doppelt so hoch ist. 

 

Den Teig dann nochmals gut durchkneten und gleichmäßig auf dem Pizzastein (ohne Backpapier!) verteilen – dann erneut gehen lassen, bis er doppelt so hoch ist. Mit einer Gabel einige Löcher in die Oberfläche stechen, Oliven und Kapern (wenn gewünscht) sowie grobes Salz und Rosmarin darauf verteilen und mit Olivenöl beträufeln.

 

Den Pizzastein auf einem Rost in die untere Hälfte des vorgeheizten Backrohrs schieben und bei 200° C Ober-/Unterhitze (oder 180° Heißluft) ca. 30 min. lang backen, bis die Oberfläche schön angebräunt ist.

 

Übrigens: Mit dem Code LIFEPIZZA bekommt ihr derzeit -20% Rabatt auf den Pizzastein im TYROLIT life Shop!

*Werbung (das Produkt wurde mir von TYROLIT life kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#31 - Experiment "Low Carb Challenge" (*Einladung)


Viele von euch haben es ja vermutlich auf Instagram mitbekommen, dass ich mich im Juni/Juli einem kleinen Experiment unterzogen habe. Die Idee dazu bzw. das Interesse daran hatte ich schon länger - und als ich beim Pure & Beauty Weekend im Pinzgau Lisa von "Koch mit Herz" kennengelernt habe, die sich auf Low Carb Kochkurse und Ernährungscoachings spezialisiert hat und mir alle meine Fragen beantwortet hat, wollte ich die "30 Tage Low Carb Challenge" unbedingt ausprobieren. Wie es mir dabei gegangen ist und was ich für die Zukunft mitnehme? Das könnt ihr hier nachlesen :-).

 

Was ich aber gleich vorweg klarstellen möchte, ist, dass mir bewusst ist, dass das Thema Ernährung jede Menge Diskussionsstoff mit sich bringt. Daher möchte ich betonen, dass dieser Artikel rein auf MEINEN Erfahrungen beruht - ich denke, jeder Körper ist unterschiedlich und jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, was die Ernährung anbelangt. Jeder muss/darf für sich selbst entscheiden, was für ihn/sie das Beste ist.

Bauchweh - das ewige "Leiden"

Bis ich vor zwei Jahren so richtig in den (Triathlon-) Sport gerutscht bin, war ich ziemlich unzufrieden mit meinem Körper. Auch heute fällt es mir oft noch schwer, zu akzeptieren, dass ich einfach eine etwas breitere Hüfte und etwas mehr Hintern habe, als andere Mädels bzw. Sportlerinnen. Seitdem ich aber festgestellt habe, dass man nicht unbedingt eine Top-Figur braucht, um einigermaßen schnell zu sein, klappt es um Einiges besser mit dem Selbstvertrauen :-). Natürlich habe ich ernährungstechnisch das eine oder andere ausprobiert - egal ob Dukan Diät, Heilfasten oder intermittierendes Fasten - so wirklich was gebracht hat (langfristig gesehen) nichts davon.  Vor allem aber war es für mich irgendwie mit viel Sport nicht wirklich kompatibel. 

 

Was leider immer wieder bei mir ein Thema ist, sind Probleme mit dem Bauch bzw. meinem Magen. Vor rund zwei Jahren hatte ich - stressbedingt - immer wieder Gastritis und regelrechte Panik vor den extremen Bauchschmerzen, die immer genau dann kamen, wenn man sie absolut nicht brauchen konnte (abgesehen davon, dass man die NIE brauchen kann, aber sie kamen meistens dann, wenn ich unterwegs war und mich nicht in die Badewanne oder mit einer Wärmflasche ins Bett legen konnte). Anschließend sind diese Probleme zwar generell deutlich seltener geworden, ganz los war ich sie aber nach wie vor nicht. Zudem hatte ich irgendwie immer wieder ziemlich gravierende Gewichtsschwankungen - was mir auch ganz schön auf die Nerven ging - nicht, weil es nicht normal wäre, besonders als Sportlerin mal mehr und mal weniger zu wiegen, sondern weil ich einfach gemerkt habe, dass ich, sobald ich mich nicht "zusammenreiße" und mal etwas mehr (bzw. etwas ungesünder esse) sich sofort alles "auf der Hüfte anlegt". 

 

Obwohl ich noch nie etwaige Unverträglichkeiten austesten haben lasse, bin ich auch durchaus der Meinung, dass ich z.B. Gluten einfach nicht so wirklich vertrage und mich generell nach Kohlenhydraten einfach müde und voll fühle. Trotzdem war aber natürlich - etwa am Frühstücksteller - immer Brot mit dabei, und natürlich jede Menge Zucker, auch deshalb, weil ich irgendwie der Meinung war, dass man als Sportler unbedingt Kohlenhydrate benötigt.


Challenge accepted!

Beim Pure & Beauty Weekend stand dann auch ein Kochworkshop mit Lisa von "Koch mit Herz" am Programm. Das Lustige: Die Tirolerin war selbst früher als Triathletin aktiv (um einiges erfolgreicher als ich es bin ;-)) und auch sonst gibt es irgendwie einiges, was uns verbindet. Somit haben wir uns auch von Anfang an richtig gut verstanden. Im Workshop stellte ich schnell fest, dass "Low Carb" ganz schön gut schmecken kann und auch in der Zubereitung gar nicht so aufwändig ist, wie man vielleicht denkt.

 

Beim späteren Gespräch erzählte ich Lisa dann von meinen Magenproblemen - und sie schlug mir sofort vor, ihre Challenge auszuprobieren, weil sie die Symptome von sich selbst nur allzu gut kannte.

 

Aber 30 Tage lang ohne Industriezucker leben und fast komplett auf Kohlenhydrate verzichten? - Für mich irgendwie nicht so ganz vorstellbar.  


Das Prinzip

Die Low Carb Challenge ist grundsätzlich keine Diät, sondern zielt auf eine langfristige Ernährungsumstellung ab. Wichtig ist es, sich zu Beginn mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Problem unserer heutigen Ernährung ist - entgegen vieler Behauptungen (vor allem von früher) - nicht das Fett, sondern der Zucker und in weiterer Folge die "schlechten" Kohlenhydrate: Sie sorgen unter anderem dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.

 

Was besonders wichtig ist: Low Carb funktioniert nicht ohne "High Fat" - das heißt, die weggelassenen Kohlenhydate müssen durch hochwertige Fette ersetzt werden, damit die Organe weiterhin optimal versorgt werden können und man sich fit fühlt.


Los geht's!

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang dann doch ein bisschen überfordert war - Lisa wurde von mir gleich mal vorab mit einer Menge Fragen bombardiert, die sie immer superschnell beantwortet hat. Besonders wichtig war mir, zu wissen, dass ich sportlich keinesfalls unter der Challenge "leide", da im Vorfeld der EM in Glasgow das Training zu diesem Zeitpunkt doch sehr intensiv war und ich keinesfalls weniger Energie haben wollte, was ich durch die Ernährungsumstellung befürchtete. Vor Beginn der Challenge bekam ich auf Lisas Website Zugang zu einem eigenen Bereich für die Challenge-Teilnehmer, wo ich eine Einkaufsliste und jede Menge Rezepte sowie konkrete Vorschläge für die Wochenplanung fand. Der Einkauf war zwar etwas mühsam, weil man tatsächlich manche Sachen nur online findet, das Meiste fand ich aber sehr wohl im normalen Supermarkt, bei DM bzw. im Reformhaus. 

 

Obwohl mich Lisa vorgewarnt hatte, dass es zu Beginn durchaus etwas "hart" werden könnte und man sich mitunter auch schlapp fühlt, muss ich sagen, dass es von Anfang an gut geklappt hat. Was mir besonders sympathisch war: Lisa machte absolut kein Drama daraus, dass ich zwischendurch auch mal ein Glas Wein getrunken habe und an meinem Geburtstag die Torte genossen habe. Wichtig ist nur, dann nicht gleich den ganzen Tag zum "Cheat Day" zu erklären und wahllos Dinge in sich hineinzustopfen, sondern einfach das Glas Wein, die Torte oder was-auch-immer "auszuklammern" und sich ansonsten den restlichen Tag an die Challenge zu halten. 


Was gibt's zu essen?

Dank einem e-book mit Rezeptideen war es auch gar nicht problematisch, die passenden Gerichte zu finden. Meine Favoriten: Eierspeise mit Parmesan, Trüffelöl und Avocado zum Frühstück, Karfiolpizza mit Tomaten, Paprika und Mozzarella oder auch Faschiertes mit Tomaten, Minze und Feta (ich persönlich hab dann noch Marillen dazugegeben, was tatsächlich echt megagut schmeckt!) zu Mittag oder am Abend.

 

Außerdem am Speiseplan: Griechisches Joghurt, Beeren, Nüsse, Zoodles, Käse und viiiiel Lachs. Alles Lebensmittel, die ich wahnsinnig gern esse. Und siehe da: Kein einziges Mal Bauchweh, keine Leistungseinbrüche und auch ansonsten keine groben Entzugserscheinungen - obwohl es natürlich schon hart war, zu Eis, Schokolade und Kuchen "nein" sagen zu müssen. Dennoch wollte ich die Challenge unbedingt durchziehen. Wenn es allerdings mal (gefühlt) "gar nicht" ohne Schokolade ging, habe ich mir ein paar der Xucker Schokodrops gegönnt, die ebenfalls auf Lisas Einkaufsliste standen - die sind zwar eigentlich nicht für die ersten 30 Tage vorgesehen, aber damit habe ich den Heißhunger auf Süßes immer relativ gut in Griff bekommen. 


Mein Fazit

Mit "Low Carb - High Fat" habe ich für mich und meinen Körper eine wirklich gute Ernährungsvariante gefunden. Natürlich habe ich mich nach dem Ende der Challenge sehr über das erste Eis gefreut - und das erste Laugenstangerl :-). Auch in Schottland habe ich mich alles andere als optimal ernährt - aber schottischer Cider, Schokolade und Kuchen mussten halt einfach probiert werden. Interessanterweise hatte ich dennoch kein einziges Mal Magenkrämpfe - mein Magen scheint sich während der Challenge wirklich super erholt zu haben!

 

Für die Zukunft möchte ich mich grundsätzlich an die sogenannte "80 zu 20"-Regel halten - also zu 80% Low Carb essen, aber mir auch zwischendurch mal etwas gönnen. Vor Wettkämpfen werde ich weiterhin bei der bewährten Honigsemmel bleiben - damit fühle ich mich (ist wohl eher eine mentale Sache) einfach am Wohlsten.

 

Wie schon anfangs erwähnt, bin ich der Meinung, dass es keinen "absoluten, richtigen Weg" gibt, bzw. kein Erfolgsrezept, das für alle gilt. Jede/r sollte selbst herausfinden, welcher Ernährungsstil am Besten passt. Ich für meinen Teil freue mich darauf, auch in Zukunft Viele von Lisas Rezepten auszuprobieren - und bin ihr echt dankbar, dass sie mich von der Challenge überzeugt hat. Ich kann die Challenge somit echt empfehlen - die Kosten sind mit nur € 50,- absolut überschaubar (dafür erhält man Zugang zum Mitgliederbereich mit der Einkaufsliste und jeder Menge Rezepte - und natürlich die Betreuung durch Lisa, die Kommunikation war wirklich immer superschnell und unkompliziert!).


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