#49 - Pure & Energy Weekend 2019


Wer schon länger meinen Blog liest, der weiß, dass ich hinsichtlich Nahrungsergänzungsmittel voll und ganz auf die Produkte von Pure Encapsulations vertraue. Ich kann mich noch gut erinnern, wie viel besser und leistungsfähiger ich mich gefühlt habe, nachdem wir auf Basis meiner Mikronährstoffanalyse sämtliche Speicher wieder gut aufgefüllt haben. Fakt ist, dass man sich nur dann wohl und fit fühlt, wenn der Körper gut versorgt ist. Und ich muss zugeben: Ich habe schon regelrecht darauf gewartet, dass Pure wieder ein Blogger-Wochenende veranstaltet – und ich war natürlich superhappy, als vor einigen Wochen dann die Einladung kam. Somit durfte ich vorletztes Wochenende wieder ins wunderschöne Landhotel Gut Sonnberghof fahren und dort ein großartiges Wochenende mit richtig tollen Leuten verbringen. Natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, was wir alles erlebt haben, deshalb gibt es hier einen Nachbericht.

ab in den Pinzgau!

Nach den letzten Wochen, die besonders in sportlicher Hinsicht durchaus intensiv waren, kamen mir zwei erholsame Tage gerade recht. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, am Anreisetag frühmorgens noch schnell ein Koppeltraining mit meinem neuen Bike (das stelle ich euch demnächst detaillierter vor) zu absolvieren – aber schon bei der Ankunft im Landhotel Gut Sonnberghof habe ich mich wie im Urlaub gefühlt. Das Hotel ist einfach traumhaft, das Team ist unglaublich freundlich und zuvorkommend und man wird rund um die Uhr perfekt versorgt, etwa mit selbstgemachten Sirups. Mein persönliches Highlight ist aber der Badeteich, den wir heuer (letztes Jahr war ich aufgrund der doch kühleren Temperaturen kein einziges Mal drin) bei den sehr heißen Temperaturen wirklich intensiv nutzen konnten. 


auf den spuren der mikronährstoffe ...

Nach dem Check-In ging es auch schon hinunter zu den anderen und es folgte eine ausgiebige Kennenlern-Runde, da sowohl beim Pure-Team als auch bei den anderen Bloggern viele Gesichter dabei waren, die ich noch nicht kannte. Auch heuer gab es wieder für Jede von uns ein persönliches T-Shirt mit unserem Blognamen - heuer in einem neuen Design.

 

Gestärkt durch ein leichtes Mittagessen und einen Smoothie ging es dann auch schon zum "Instawalk", bei dem wir von den Pure-Experten aus der Wissenschaftsabteilung bei mehreren, sehr interaktiven Stationen eine Menge über die Welt der Mikronährstoffe erfahren haben. Mehr dazu gibt's auf Instagram in den Highlights.


"Soulpower" session

Nach dem Instawalk ging es dann gleich zum nächsten Programmpunkt. Auf einer Wiese unter den Bäumen warteten schon Matten und Decken auf uns, auf denen wir es uns gemütlich machen durften. Dann kam auch schon Sarah Desai, die sich unter dem Titel "The Mindful Sessions" voll und ganz dem Thema "Achtsamkeit" widmet – übrigens sind auch ihre Podcasts sehr empfehlenswert. Tja, und es kam, wie es kommen musste: Wir wurden aufgefordert, die Augen zu schließen und uns zu entspannen, was in meinem (zum Glück war ich nicht die Einzige) Fall so entspannend war, dass ich gleich mal eingeschlafen bin. Zwanzig Minuten später bin ich dann wieder aufgewacht und hab festgestellt, dass außer mir eigentlich niemand mehr liegt ... ;-)


Kochworkshop mit Paula: Veganes Powerfood

Schon ein wenig hungrig ging es nun wieder zurück zum Hotel, wo bereits alles für den Kochworkshop aufgebaut war. Nachdem der Workshop mit Lisa letztes Jahr ein richtiges Highlight war, war ich gespannt, was sich Paula von "Laufvernarrt" für uns ausgedacht hatte. Schon der erste Blick auf die Rezepte verriet, dass wir in den nächsten 1-2 Stunden richtig viele, ausschließlich vegane Gerichte zubereiten würden. In Gruppen aufgeteilt, ging es auch schon los. Ich hab u.a. zum ersten Mal Gnocchi selbstgemacht, und war richtig fasziniert, wie unkompliziert das geht – und nachdem Paula das Endergebnis sehr gelobt hat, war ich auch durchaus zufrieden mit meinem Werk :-). Das Beste kam dann aber natürlich zum Schluss: Wir luden uns die Teller voll und ich stellte (wieder einmal) fest, wie gut veganes Essen schmecken kann. Mit vollem Magen und nach einem spannenden Tag waren dann aber alle auch recht bald müde – zudem sollte Tag zwei recht früh starten – weshalb wir relativ bald ins Bett gegangen sind.


early birds beim yoga

Am Sonntag klingelte mein Wecker bereits um 5:30 Uhr und ich habe tatsächlich kurz überlegt, ob ich mich nicht einfach umdrehen und dann direkt zum Frühstück gehen soll. Andererseits: Wie oft hat man schon die Gelegenheit, beim Sonnenaufgang mit Blick auf die Berge Yoga zu machen? Auch der Gedanke daran, dass die anderen Mädels sicherlich ebenfalls gerade mit dem Aufstehen zu kämpfen hatten, motivierte mich, das Bett zu verlassen. Obwohl ich ja eigentlich gar nie Yoga mache und auch ansonsten ziemlich unbeweglich bin, muss ich sagen, dass sich das Aufstehen absolut ausgezahlt hat – nicht zuletzt deshalb, weil die "Yoga-Lehrerin" alles super (auch Anfänger-tauglich) erklärt hat und die Einheit wirklich extrem angenehm und entspannend war. 


Workouts & entspannung!

Nach dem ausgiebigen Frühstück stand dann noch ein Power-Workout mit Paula auf dem Programm, wobei wir dabei nur zu viert waren, was allerdings absolut angenehm war. Unglaublich, wie sehr man bei ein paar HIIT-Übungen (High Intensity Interval Training) ins Schwitzen kommt, auch, wenn man jede Übung immer nur für 30 Sekunden durchhalten muss. Rückblickend muss ich auch noch betonen, dass ich nicht nur ins Schwitzen gekommen bin, sondern auch zwei Tage danach noch einen unglaublichen Muskelkater hatte. Da sieht man mal wieder, dass es trotz Triathlon- und vor allem Stabi-Training immer noch Muskeln gibt, die man viel zu wenig trainiert. 

 

Danach ließen wir's uns am (und im!) Badeteich so richtig gut gehen, das Wetter war nämlich inzwischen so heiß, dass alles andere auch keinen Spaß gemacht hätte. Es war einfach perfekt! Währenddessen fanden auch die Beratungsgespräche zur Mikronährstoffanalyse statt, die ich leider durch meinen Urlaub nicht mehr geschafft habe – was aber dankenswerterweise nachgeholt werden kann, mein Gespräch werde ich dann telefonisch führen und bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse.

 

Später durften wir dann auch noch mit Fotograf Cliff, der uns an beiden Tagen begleitet und die vielen coolen Bilder gemacht hat, die ihr auch hier im Artikel bewundern könnt, unsere persönlichen GIFs shooten, die dann demnächst auf Instagram hochgeladen werden :-). Danach hieß es dann leider – nach einem kleinen Mittagssnack – auch schon wieder Abschied nehmen, wobei ich beschloss, zusammen mit ein paar der Mädels bzw. dem Pure-Team noch zwei Stunden am Teich dranzuhängen, da mein Heimreise-Weg ja nicht so extrem lang war. 


Ein Riesen-Dankeschön

Mein Fazit? Nach diesem Wochenende bin ich noch mehr überzeugt von den Pure Encapsulations Produkten. Was aber mindestens genauso toll ist, wie die Produkte, sind die Menschen "hinter" der Marke – einfach unglaublich, was da für uns auf die Beine gestellt wurde und mit wieviel Liebe zum Detail alles gemacht wurde. Deshalb möchte ich abschließend einfach DANKE sagen – für ein unvergessliches, erholsames, inspirierendes und natürlich lustiges Wochenende mit vielen coolen Blogger-Kolleginnen und dem großartigen Pure-Team! Ich hoffe schon jetzt, dass ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein darf!

© Cliff Kapatais/pixelcoma.at

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#48 - Radeln & Relaxen auf Mallorca


Frei nach dem Motto "ballern statt Ballermann" ging es für uns am 7. Juni für eine Woche nach Mallorca. Neben Rennradeln und Laufen stand natürlich auch Relaxen am Programm - ingesamt waren wir zu fünft: Mein früherer Arbeitskollege bei Dachstein, Christoph, seine Frau Mani (Manuela) und ihr Bruder Dominik waren mit meinem Freund Flo und mir unterwegs. Nachdem es relativ langweilig wäre, hier nun Tag für Tag zu schildern, konzentriere ich mich lieber auf ein paar Tipps, die ich für alle parat habe, die ebenfalls einen Urlaub auf Mallorca planen - oder sich von den vielen coolen Spots auf der Insel überzeugen lassen möchten ... fernab vom Ballermann, versteht sich ;-).

Unsere Unterkunft: Top!

 

Unser Quartier haben wir bereits vor einigen Monaten auf Airbnb gebucht. Wer rechtzeitig sucht, findet hier richtig geniale Unterkünfte – optimal ist es natürlich, wenn man, so wie wir, eine etwas größere Gruppe ist, dann kann man um wenig Geld schon mal was richtig Cooles finden. Wir waren in Sóller, also im Nord-Osten der Insel und nur ca. 30 Minuten von Palma entfernt. Da ich in den letzten Jahren schon zweimal auf Mallorca zum Radeln war, haben wir uns bewusst für "diese Ecke" entschieden, weil es dort echt wunderschön ist, Palma nicht weit entfernt liegt und auch hinsichtlich Rennradeln viele schöne Routen warten. Die Unterkunft selbst: Absoluter Luxus - mit 4 Schlafzimmern, 3 Bädern, Outdoor-Küche inkl. Grill, Tischtennis-Tisch und Pool ... und das inmitten von Orangen- und Zitronenbäumen!

 

Für uns hatte ein Airbnb im Vergleich zu einem Hotel gleich mehrere Vorteile: Wir waren komplett unabhängig von Essens-Zeiten, konnten teils relativ früh aufstehen, haben manchmal erst nach einer kleineren Ausfahrt gefrühstückt und gelegentlich auch mitten am Nachmittag eine ordentliche Portion Nudeln in uns reingeschaufelt. Zu fünft zahlt sich, wie bereits erwähnt, ein Airbnb auch finanziell definitiv aus – pro Nacht hat Jede/r von uns rund EUR 25,- bezahlt!


Rennrad-Touren: Höhenmeter, Höhenmeter, Höhenmeter!

Wer flache Touren bevorzugt, ist mit Sóller als Ausgangspunkt definitiv falsch bedient: Eine Tour ohne rund 1.000 Höhenmeter ist eigentlich fast unmöglich, außer, man fährt auf ein Eis ins nächstgelegene Port de Sóller ;-). Man muss aber auch dazusagen, dass die meisten Anstiege zwar immer gleich etwas länger sind, dafür aber nicht so steil, wie man es hier in Österreich gewohnt ist.

 

Mein Highlight war definitiv die Tour über den Puig Major nach Sa Calobra mit ca. 75km und 2.200hm - die hatte es zwar (zumindest wenn man auf meinem Niveau ist) auch ganz schön in sich, ist aber einfach traumhaft schön. Von Sóller startet man quasi direkt hinauf auf den Puig Major, den höchsten Übergang der Insel (der Berg wäre mit 1.443m auch der Höchste Mallorcas, der Gipfel ist aber Militär-Gebiet und somit gesperrt), was erst mal einen 14,5 langen Anstieg und 880hm bedeutet, die aber wirklich gut zu fahren sind (max. 9% Steigung). Danach geht es dann hinunter nach Sa Calobra, von vielen Radfahrern auch als "die schönste Sackgasse" der Welt bezeichnet – es warten rund 10km Downhill mit gutem Asphalt, langgezogenen Kurven und genialen Ausblicken. Kleiner Tipp: Unbedingt eine Windjacke einpacken, bei uns war es unten richtig kalt, sodass ich den Kuchen in der kleinen Bucht gar nicht wirklich genießen konnte. Anschließend geht es – eh klar – die bergab gefahrenen 700 Höhenmeter wieder hinauf. Während Christoph und Flo dann noch weiter nach Inca und von dort über Selva und Orient nach Sóller zurückgefahren, während ich einfach dieselbe Route retour genommen habe.

 

Wenn es etwas gemütlicher, aber nicht weniger schön sein darf, dann kann ich die Runde von Sóller nach Deià und Valdemossa gefahren, mit 50km und 1.000 Höhenmeter. Anfangs geht es ein Stück bergauf und dann immer hügelig dahin, wobei man in Deià und/oder Valdemossa unbedingt einen kurzen Coffee-Stop einplanen sollte ;-). Nach einer sehr coolen Abfahrt geht es dann flach dahin auf der Hauptstraße (allerdings auf einem eigenen, sehr breiten Fahrradstreifen) bis zum Coll de Soller, den meistbefahrenen "richtigen" Pass von Mallorca. Der Anstieg zum Pass ist 7km lang und hat ca. 450hm – auch hier ist die Aussicht einfach genial, und vom Pass aus geht es nur mehr bergab bis Sòller :-).


Ausflug nach Palma

Was man definitiv nicht versäumen sollte, wenn man in Sóller ist, ist ein Ausflug nach Palma mit dem alten Holzzug, dem "Tren de Sóller". Der fährt eine Stunde lang gemütlich durch eine wirklich traumhafte Landschaft (und viele Tunnels). In Palma selbst kann ich euch nur mein absolutes Lieblingslokal an's Herz legen, und das ist schon ein ziemlicher Geheimtipp: Das "Toque De Queda" war früher einmal eine Bäckerei, heute gibt es ein paar Tische und eine wirklich geniale Speisekarte ... am Coolsten ist es aber, die Kellner einfach zu bitten, das zu servieren, was sie empfehlen würden. Auf diese Art und Weise haben wir immer wieder "Nachschub" bekommen und so ganz viel von den Speisen gekostet, die wir vielleicht nicht ausgewählt hätten, weil wir gar nicht wussten, WIE gut die sind. Im Aceto Balsamico, der dort dazuserviert wird (sonst unbedingt danach fragen!) könnte ich übrigens baden ... der ist ein Wahnsinn.


Strände

Obwohl unser Airbnb ja ohnehin einen richtig schönen Pool hatte, sind wir auch zweimal (wetterbedingt leider nicht öfter) an Strände gefahren - weil es am Meer halt doch was anderes ist ;-). Empfehlen kann ich auf alle Fälle den Strand von Port de Sóller - der definitiv mit dem traumhaften Blick auf die Bucht des Ortes und den Hafen punktet und sich quasi direkt vor der Promenade befindet (wir haben in einem Parkhaus geparkt).

 

Wenn man ein bisschen Anfahrt in Kauf nimmt, ist der Strand am Beginn des Cap Formentor auf alle Fälle richtig empfehlenswert: Zur "Cala Figuera" fährt man einfach ein Stück weit in Richtung Cap hinaus und kommt dann zu einem Parkplatz, von dem aus man in 10-15 Minuten (gutes Schuhwerk empfohlen, mit Flipflops ist es sicherlich etwas mühsam!) den Strand erreicht.


Wandern

Auch für Wanderbegeisterte ist Mallorca ein richtiges Paradies - das beste "Mittel zum Zweck" ist hier sicherlich der Rother Wanderführer, in dem man Unmengen traumhafter Wanderungen findet. Wir haben die Räder bewusst am vorletzten Tag zurückgegeben, um noch einen Tag alle gemeinsam wandern gehen zu können. Die Tour, die wir gemacht haben, startet beim Cúber Stausee und geht zunächst rund 1,5-2h immer bergab, bevor man nach einem kurzen Anstieg beim Refugi Tossals Verds landet, wo man unbedingt einen Zwischenstop einlegen sollte, um sich ein (wenn auch nicht ganz billiges) Brötchen mit Tomaten, Käse und Rohschinken zu gönnen. Ein Highlight am Weg dorthin sind übrigens die fünf Tunneln mit Wasserrohren, die man durchwandert. Wir sind dann wetterbedingt (es hat plötzlich zu stürmen und schütten begonnen) wieder denselben Weg zurückgegangen, man könnte aber auch eine Rundwanderung um das Massiv "Tossals Verds" machen. 


Unser Fazit

 

Wie jeder Urlaub ging auch die Zeit auf Mallorca viel zu schnell vorbei. Wir haben es wahnsinnig genossen - obwohl das Wetter gar nicht so perfekt war, wie angenommen - was zum Radeln natürlich perfekt war ... abends ist es dann aber schon recht frisch geworden und auch am Strand war es zeitweise sehr bewölkt. Als Ausgangsort für Radtouren ist Sóller dann ideal, wenn man kein Problem mit Höhenmetern hat - oder auch mit kürzeren Touren (50-70km) zufrieden ist. Unser Airbnb kann ich absolut empfehlen, ich bin mir sicher, dass wir dort nicht zum letzten Mal waren - die Lage ist auch perfekt, zwar etwas außerhalb des Orts, aber in 15 Minuten hat man die volle Auswahl an Restaurants und Bars. Einen Ausflug nach Palma sollte man sich nicht entgehen lassen - keine Angst, vom Ballermann bekommt man in der Stadt absolut nichts mit, weil "S'Arenal" deutlich außerhalb der Stadt liegt. 

 

Wir haben übrigens ein Mietauto über Check24.de gebucht und waren damit absolut zufrieden - hat, durch fünf geteilt, natürlich quasi nichts gekostet, aber die Preise sind hier generell wirklich (inkl. allen Versicherungen, ohne Selbstbehalt) sehr in Ordnung. 


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#44 - Trainings-Kurztrip nach Porec


Hurra, der erste Triathlon ist endlich in Sicht: In knapp zwei Wochen geht's für mich nach Klosterneuburg, wo ich in die Triathlonsaison 2019 starten werde. Zugegebenermaßen fühle ich mich derzeit noch nicht so optimal vorbereitet, freue mich aber schon wahnsinnig darauf, endlich wieder "Gas" zu geben. Durch die doch recht intensive Vorbereitung auf den Halbmarathon in Linz ist das Schwimm- und Radtraining in den letzten Wochen irgendwie einfach zu kurz gekommen – genau deshalb haben mein Freund Flo und ich uns entschieden, aus dem 1. Mai ein verlängertes Wochenende zu machen und mit den Rennrädern im Gepäck nach Kroatien zu fahren. Der Plan: Am Rennrad Kilometer sammeln. Am Ende hat uns zwar das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, waren es trotzdem richtig coole Tage.


Tag 1: Early birds

Letzten Mittwoch war es soweit: Um 5:00 Uhr läutete der Wecker – und keine halbe Stunde später saßen wir auch schon im Auto in Richtung Süden. Nachdem wir uns bei der Entscheidung zwischen Italien und Kroatien im Vorfeld recht schwer getan hatten, haben wir beschlossen, zumindest am Hinweg die Strecke über Triest zu nehmen und uns auf der ersten Raststätte nach der italienischen Grenze einen richtig guten Kaffee zu gönnen. Die Fahrt verging echt schnell, sodass wir auch noch in Triest eine Pause einlegten, da wir unser Airbnb ohnehin noch nicht vor 14:00 Uhr beziehen konnten. Angekommen in Porec wurde zuerst (first things first!) der Kühlschrank aufgefüllt. Danach ging es dann auch schon für eine erste kleine Ausfahrt auf's Rad – nach Vrsar, wo wir sämtliche verbrauchte Kalorien mit zwei Kugeln Eis wieder auffüllten. Da wir wussten, dass es, was das Wetter betraf, eher "bergab" gehen würde, nutzen wir dann auch noch die Sonne, um im Garten unseres Airbnb ein bisschen Schlaf nachzuholen. Abends haben wir im Restaurant "Hrast" nicht nur richtig guten, lokalen Fisch gegessen, sondern auch einen traumhaften Sonnenuntergang mitverfolgt.


Tag 2: Ab Nach Rovinj!

 Am zweiten Tag starteten wir nach einem ausgiebigem Frühstück in Richtung Rovinj. Nachdem ich erst kurz zuvor einem guten Freund, Christoph, ein Garmin GPS Gerät abgekauft hatte, gab es anfangs gröbere Navigationsprobleme (merke: Aktivität starten bedeutet nicht, dass man auch die entsprechende Route ausgewählt hat :D), bis wir dann irgendwann endlich auf der richtigen Routen waren. Von da an ging es auf Seitenstraßen durch die wirklich wunderschöne Landschaft zum Limski Kanal, wo wir (nahezu gezwungenermaßen) eine längere Pause einlegten, weil wir dort auf einen kroatischen Spezialitätenhändler trafen, der uns auch gleich sämtliche Käsesorten (ich glaube, es waren 5 oder 6) verkosten ließ und Flo auch gleich zu einer kleinen Klimmzug-Challenge herausforderte. 

 

Durchaus gestärkt ging es dann zum Kanal hinunter und von dort aus einige Höhenmeter bergauf, ehe die letzte, längere Abfahrt bis nach Rovinj folgte. Dort angekommen war es inzwischen richtig warm geworden – das perfekte Wetter für einen Espresso und ein Sandwich in der Sonne, ehe wir auch schon wieder die Rückfahrt antraten. Auf der richtigen Route war die Heimfahrt dann auch einige Kilometer kürzer ;-). Wieder zurück nutzten wir die Sonne noch für einen kurzen Koppellauf, bevor wir uns dann im Supermarkt einen Riiiiiesenkübel Eis geholt haben.

 

Am Abend sind wir diesmal zum Abendessen direkt ins Zentrum von Porec spaziert. 




Tag 3: There's no bad weather!

Am Freitag stellten wir schon beim ersten Blick aus dem Fenster fest, dass es wohl mit Radeln (zumindest ohne nass zu werden) nichts werden würden. Deshalb schnürten wir gleich vor dem Frühstück die Laufschuhe und liefen – zwar im Regen, aber immerhin trotzdem am Meer – an der Küste entlang. Danach gab es erst mal ein ordentliches Frühstück und eine Lese-Session, weil es inzwischen draußen ordentlich regnete. Später konnten wir uns dann doch noch zu einer kleinen Kraft- und Stabi-Einheit motivieren – sogar im Freien, weil wir auf der überdachten Terrasse unserer Gastgeberin (die in der Wohnung neben uns wohnte) trainieren durften. Am späten Nachmittag fuhren wir dann nach Pula, um auch ein bisschen Sightseeing zu machen ... dort war das Wetter sogar deutlich besser, sodass wir nicht nur durch die Stadt spazierten, sondern auch das Colosseum besichtigten. Im Vergleich zu Porec und Rovinj war ich allerdings von der Stadt selbst ein bisschen enttäuscht, da es keine wirkliche Promenade am Meer gab, sondern nur einen riesigen (Industrie-) Hafen. 


Tag 4: wir gehen Plantschen!

Auch der Samstag startete wieder mit einem Nüchternlauf – diesmal durch das Zentrum von Porec und anschließend genau in die andere Richtung wie am Vortag. Nach ungefähr vier Kilometern kamen wir dann in "spannenderes" Gelände, auf die flache Asphaltstrecke folgten schmale Trails im Wald und eine echt schöne Aussicht. Nach dem Frühstück beschlossen wir dann, auch der dritten Triathlon-Sportart ein bisschen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen – im Meer schwimmen war bei 15° Wassertemperatur und ungefähr derselben Außentemperatur leider keine Option für uns. Somit ging es zum Valamar Diamant Hotel, wo man auch als externe Gäste gegen Bezahlung schwimmen darf. Was wir nicht wussten, war, dass das Becken zwar bei Bedarf abgetrennt werden kann, aber wahnsinnig seicht und eher mit einem Kinderbecken vergleichbar ist. Dennoch machten die übrigen Badegäste brav Platz für uns, sodass wir zumindest ein paar Längen schwimmen konnten. Total motiviert setzten wir uns anschließend sogar noch für einen kurzen Ausflug in den nächsten Ort auf's Rad ... damit waren also alle drei Sportarten an einem Tag absolviert ;-).


Es geht wieder nach hause ...

 

Am Sonntag stand für uns eigentlich nur mehr die Heimreise am Programm – inzwischen war das Wetter nämlich auch nicht mehr viel besser als in Österreich, es schüttete wie aus Kübeln. Die Fahrt war dann etwas mühsam und wir waren schon etwas schockiert, als nach der Grenze die ersten Schneeflocken fielen :-). 

 

Mein Fazit zu Kroatien als Destination zum Radeln (und Laufen) fällt durchwegs positiv aus. Ich muss gestehen, dass ich das Land einfach überhaupt nicht am Schirm hatte, da ich normalerweise immer Italien bevorzuge, wenn es mit dem Auto in den Süden gehen soll. Die Straßen vor Ort waren zwar nicht immer in Top-Zustand, aber wenn man keinen Stress hat und den Fokus vor allem auf Grundlagen-Training in einer absolut traumhaften Landschaft legen möchte, ist man in der Gegend rund um Porec absolut richtig. Hervorzuheben ist auch, dass die meisten Kroaten echt unglaublich freundlich waren – auch auf unseren Radausfahrten hatten wir nie ein Problem mit einem Autofahrer, der den Abstand nicht eingehalten hätte oder uns angehupt hat. Also: Klare Empfehlung, I'll be back!

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#39 - Sonnenmoor: Schwarzes Gold aus Salzburg (*Werbung)


Wer schon länger meine Blogartikel liest, weiß vermutlich auch, dass mein Magen und ich nicht immer die allerbesten Freunde sind. Mittlerweile versuche ich zwar, mich vorwiegend "low carb" (bei der 30 Tage Challenge von Koch mit Herz habe ich herausgefunden, dass ich das sehr gut vertrage) und möglichst zuckerarm zu ernähren, natürlich klappt das aber genau dann nicht, wenn mein Magen – beispielsweise durch Stress – ohnehin schon dazu neigt, zu rebellieren. Auf der Suche nach einer dauerhaften, natürlichen Lösung habe ich schnell festgestellt, dass "das Gute ziemlich nah liegt", genauer gesagt in Anthering bei Salzburg.


Natürlich & Traditionell

 

Einer der ersten Menschen in Österreich, die sich mit der Wirkung von Moor beschäftigten, war Franz Fink, der Gründer des Familienunternehmens SonnenMoor. Egal ob Hautpflege oder zum Einnehmen: Auch heute noch werden für die verschiedenen Moor-Produkte nur hochwertige und rein natürliche Inhaltsstoffe verwendet.

 

Das Besondere daran: Das Moor wird hier bei uns in Salzburg abgebaut, und zwar in Leopoldskron. Alle wertvollen Inhaltsstoffe sind bereits von Natur aus enthalten. Neben dem besonders wirkungsvollen Inhaltsstoff "Huminsäure" enthält Moor auch jede Menge Mineralstoffe (Calcium, Kalium und Magnesium) und Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Selen, Zink,...). 


Ein ROhstoff mit geschichte.

Moor ist übrigens einer der ältesten Rohstoffe aus der Natur und entstand vor rund 10.000 Jahren durch einen ständig feuchten Boden. Der dauerhafte Wasserüberschuss hält den Moor-Boden schon seit der Steinzeit sauerstoffarm und verhindert damit den Abbau der Pflanzen. Moor beinhaltet die Wirkstoffe von mehr als 350 verschiedenen Kräutern, Pflanzen, Früchten und Blüten (!). Kein Wunder also, dass die Produkte für Mensch und Tier richtig wertvoll sind. 

 

Ich durfte bei SonnenMoor vorbeischauen und habe auch gleich eine richtig spannende, private Führung bekommen. Das kann in der Moor- und Erlebniswelt in Anthering übrigens jeder machen – und ich kann es wirklich nur empfehlen, weil man nicht nur einen tollen Einblick in die Moorgewinnung und Herstellung der Produkte bekommt, sondern alle Stationen wirklich richtig schön gestaltet sind.  



Im Test: Die Magen-Darm-Nerven-Kur

Im Anschluss an den Rundgang mit Tobias bin ich in der SonnenMoor Krämerei großzügig mit Produkten für die nächsten Wochen ausgestattet worden. Das Richtige für mich war relativ rasch gefunden – die Beratung vor Ort ist übrigens kostenlos und es gibt eine riesengroße Auswahl an Moor-Produkten für Mensch (und Tier – auch mein Hund Lenny hat Trinkmoor und eine Pfoten-Creme bekommen), aber auch viele andere Produkte aus der Region, wie etwa die BioArt Schokolade, Pestos, Zirbenprodukte und vieles mehr. Wer also demnächst wieder mal auf der Suche nach einem besonderen Geschenk oder Mitbringsel ist, wird hier sicher fündig. 

 

Bei mir steht in den nächsten drei Wochen eine spezielle Kur am Programm, die vor allem meinen Magen und Darm regenerieren soll: Morgens und abends wird ab sofort gegurgelt und zusätzlich 2x eine Mischung aus dem Kräuterauszug Mawoson (für Magen und Nerven) sowie Trinkmoor (für den Darm) getrunken. Während das Mawoson angenehm nach Kräutern schmeckt, ist das Trinkmoor tatsächlich fast geschmacksneutral (nur die schwarze Farbe und die etwas sämige Konsistenz sind anfangs gewöhnungsbedürftig). Nur die Gurgellösung schmeckt etwas speziell (zumindest finde ich die Kombination aus Blutwurz, Kamille, Käsepappel und Süßholzwurzel offensichtlich nicht ganz so prickelnd), sorgt aber für ein angenehmes Gefühl und trägt zur Mundhygiene bei. 

 

Ich bin gespannt!

Ob die Kur mir tatsächlich weiterhilft, muss man natürlich erst einmal abwarten. Trotzdem bin ich schon jetzt überzeugt, dass die Produkte meinem Magen gut tun – ich werde euch auf alle Fälle auf dem Laufenden halten. 

 

Wer sich selbst von der Wirkung vom Moor überzeugen möchte, sollte auf jeden Fall in Anthering vorbeischauen (auch mit Kindern sehr empfehlenswert!). 

 

Ich hab auf jeden Fall bei meinem Besuch vor Ort schon eine Menge über Moor und dessen Inhaltsstoffe dazugelernt und bin wirklich gespannt auf die Kur :-).

 


*Werbung: Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#35 - Fit, gesund ... und schneller - dank Mikronährstoffen! (*Werbung)


Mitte Juni gab es im Rahmen des großartigen Pure & Beauty Weekends mit Pure Encapsulations® nicht nur jede Menge Wissen und wertvolle Tipps aus der Welt der Mikronährstoffe  - im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches wurde auch das Ergebnis unserer Mikronährstoffanalyse mit uns besprochen. Wenige Tage nach dem Wochenende traf dann auch schon ein Paket bei mir zuhause ein: Mit den drei Döschen für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und sportliche Leistung. Ich muss sagen, ich war nach dem Gespräch wirklich wahnsinnig gespannt, ob ich durch die Anwendung eine Veränderung bemerken würde. Für alle, die mich immer wieder dazu befragt haben, gibt’s hier nun einen ersten Zwischenbericht nach meinen ersten Monaten mit den Pure Encapsulations Reinsubstanzen ... 

Was sind nochmal diese Reinsubstanzen?

Bei Pure Encapsulations dreht sich alles um Mikronährstoffe, also die Nährstoffe, die zwar nicht unmittelbar Energie liefern (im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Fett &Eiweiß), aber dennoch absolut notwendig sind, damit in unserm Körper alles rund läuft und wir uns gut fühlen. Das Besondere bei Pure Encapsulations® ist, dass in den Produkten wirklich nur diese Nährstoffe sind - ohne Zusatzstoffe, die beispielsweise auch Unverträglichkeiten oder eine Allergie auslösen könnten – weshalb auch immer wieder der Begriff „Reinsubstanzen“ verwendet wird. Das Pure & Beauty Weekend stand genau im Zeichen dieser Mikronährstoffe – seitdem bin ich natürlich keine Expertin, was dieses Thema betrifft, weiß aber auf jeden Fall viel mehr als zuvor und beschäftige mich in der Folge auch mehr damit, was ich über Ernährung zu mir nehme und gehe bewusster mit dem Thema Erholung nach dem Sport und Vermeidung von Stress um. 


Das Ergebnis meiner Analyse

Mittels der Mikronährstoffanalyse wird der aktuelle Versorgungszustand des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ermittelt. In der Folge können Versorgungslücken aufgedeckt und gezielt behoben werden, was natürlich das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unterstützen kann. Einige Wochen vor dem Bloggerweekend bekamen wir Plastikampullen zugeschickt, um bei unserem Hausarzt Blut abnehmen zu lassen, das wir dann an ein Labor schicken mussten. Manche Mikronährstoffe werden im Serum (der flüssige Teil des Blutes, der nach dem Abzentrifugieren entsteht) gemessen, andere im Vollblut. In meinem Fall ergab die Analyse einen Mehrbedarf an Eisen- und Calcium – und eine Unterversorgung mit „Coenzym Q10“.


Viele neue Erkenntnisse

Dass Eisen und Calcium eine wichtige Rolle – vor allem im Sport – spielen, war mir zuvor durchaus bewusst. Was mir allerdings bisher unbekannt war, ist, dass Eisen auch enorm wichtig für die Immunabwehr ist – und Läufer häufig einen gesteigerten Bedarf an Eisen haben, weil durch den regelmäßigen Bodenkontakt des Fußes (besonders beim Laufen auf hartem Untergrund wie Asphalt) die roten Blutkörperchen tatsächlich unter der Fußsohle beim Aufprall mechanisch zerstört werden.

 

Auch Calcium ist für unseren Körper unverzichtbar, da es besonders von den Knochen benötigt wird, um fest und stabil zu bleiben. 


„COENZYM Q10“

Der Mikronährstoff „Coenzym Q10“ war mir vor dem Bloggerwochenende tatsächlich gänzlich unbekannt. Seither lese ich allerdings irgendwie immer wieder darüber – sicherlich, weil ich das jetzt natürlich bewusster wahrnehme, aber auch, weil dieser Nährstoff tatsächlich ein sehr aktuelles Thema ist und gerade von immer mehr Sportlern entdeckt wird. Coenzym Q10 – auch Ubiquinon genannt – hat eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem Antioxidans Vitamin E, an dessen Regeneration es auch beteiligt ist.

 

Es kommt beispielsweise im Herz, der Lunge und in der Skelettmuskulatur natürlich vor, also überall dort, wo viel Energie produziert wird. Genau deshalb ist es vor allem bei viel sportlicher Betätigung enorm wichtig, dass davon ausreichend viel vorhanden ist. Dass bei mir dieser Wert tatsächlich deutlich unter dem gewöhnlichen Bereich lag, wundert mich im Nachhinein gar nicht – schließlich braucht der Organismus bei einem aktiven Lebensstil mehr davon. Ich befand mich außerdem auch gerade in der Vorbereitung auf die EM in Glasgow - war also körperlich durch das Training auch ganz schön gefordert.

 

Noch ein Fakt am Rande: Auch die körpereigene CoQ10-Produktion nimmt bereits ab dem 30. Lebensjahr ab. 


Drei Monate später

Voller Spannung begann ich also, die Mikronährstoffe laut der Empfehlung von Pure Encapsulations anzuwenden. Würde ich tatsächlich eine Veränderung bemerken? Würde mein empfindlicher Magen/Darm alles gut vertragen? Natürlich kann man nach den ersten Tagen noch gar nichts sagen – deshalb war es mir auch wichtig, einige Wochen abzuwarten und einfach mal „in mich hinein zu hören“, ob ich tatsächlich eine Veränderung bemerke.

 

Mittlerweile bin ich aber überzeugt davon, dass ich mich dank den Mikronährstoffen von Pure Encapsulations im Allgemeinen wohler fühle. Ich bin zwar sicherlich einfach grundsätzlich eher eine Langschläferin, stehe aber viel leichter auf – und spüre, dass ich nach sportlichen Belastungen rascher wieder Energie tanke. Mit dafür verantwortlich ist neben der ausreichenden Zufuhr von Mikronährstoffen zudem bestimmt auch die Umstellung auf Low Carb Ernährung



Mein Fazit

Was ich besonders cool finde, ist der Ansatz von Pure Encapsulations, dass man nicht jeden kleinen Mangel gleich mit Kapseln & Co beheben muss. Oft reicht es auch einfach aus, die Ernährung auf die Bedürfnisse des Körpers anzupassen und – etwa über Milchprodukte oder bestimmte Obst- und Gemüsesorten – gezielt auf die Defizite in der Versorgung einzugehen. In meinem Fall habe ich das in der Vergangenheit immer wieder versucht, es aber trotzdem nicht geschafft, was sicherlich auch an der hohen sportlichen Belastung liegt, die bis vor zwei Jahren ja deutlich geringer war.  Ich muss auch gestehen, dass mir absolut nicht bewusst war, wie sehr sich mein Wohlbefinden durch die Zufuhr von Mikronährstoffen verändern kann – also, dass es überhaupt möglich ist, sich in kurzer Zeit so viel besser und fitter zu fühlen.

 

Dass ich auf eine (für mich persönlich) wirklich erfolgreiche Saison zurückblicke und – ohne mich von Verletzungen bzw. Überlastungserscheinungen erholen zu müssen – nun für den Herbst den vollen Fokus auf das Laufen legen kann, ist meiner Meinung nach nicht nur auf das Training der letzten Monate, sondern auch auf meine kleinen „Helferlein“ Eisen, Calcium und CoQ10 zurückzuführen.

 

Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch beim Team von Pure Encapsulations nochmals bedanken – nicht nur für ein Wochenende, an das ich mich oft und gerne erinnere, sondern auch dafür, dass ich mich nun einfach echt gesund und fit fühle. Mit euren Tipps und dem Paket mit den Mikronährstoffen habt ihr also auch einen Teil zu jedem Stockerlplatz und jeder neuen Bestzeit beigetragen ☺.


© Cliff Kapatais/pixelcoma.at

 

*Werbung: Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#34 - Produkttest: NEOH CrossBar (*Werbung)


"Ein Leben ohne Schokolade ist zwar möglich ... aber sinnlos." - Ich muss gestehen, die größte Herausforderung in meiner Ernährung besteht darin, Schokolade in diversen Varianten zu widerstehen, bzw. zumindest nicht ununterbrochen Riesenmengen davon zu futtern. Vor allem nach dem Sport brauche ich zumindest ein kleines Stück. Nachdem ich mich ja nun (vorwiegend) low carb ernähre, hab ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht - und diese auch gefunden, als ich im "Startersackerl" beim Traunsee Crossing ein NEOH CrossBar gefunden habe. 

Die Story hinter neoh

Besonders cool finde ich, dass hinter NEOH kein Mega-Konzern steckt, sondern vier Jungs aus Wien-Ottakring. Ihre Mission: Einen "gesunden Fitnessriegel" zu entwickeln, der genauso gut schmeckt, wie ein Schokoriegel. Was ihnen auch gelungen ist.

 

Die NEOH CrossBars sind in der Variante "Schoko" und "Raspberry" erhältlich und wird in Niederösterreich produziert. Selbstverständlich aus hochwertigen und gentechnikfreien Zutaten - so wird etwa auf Palmöl und umstrittene Süßstoffe wie Aspartam verzichtet. Die Idee hat übrigens auch die Jury bei "2 Minuten 2 Millionen" überzeugt - die Jungs durften sich über 350.000 Euro Investition durch durch den Unternehmer Heinrich Prokop freuen. 

 


Das kann der Neoh Crossbar

Mit nur 94 Kalorien und 1g Zucker ist der Riegel ein echtes Leichtgewicht - vor allem im Vergleich zu anderen Riegeln . Industriezucker wurde mit den Zuckerersatzstoffen Erythrit, Xylit und Maltit (allersamt sehr verträglich) ersetzt.

 

Und auch, wenn die Zuckeralternativen derzeit noch umstritten sind: Der Zuckerersatz sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel bzw. die Insulinkurve stabil bleiben. Besonders cool: Mit 32% Proteinanteil ist der Riegel auch perfekt für Sportler! Geschmacklich finde ich die Riegel echt top, der Zuckerersatz verleiht ihnen meiner Meinung nach einen leicht "kühlen" Geschmack, was aber absolut nicht stört. Für mich persönlich könnten die Riegel auch etwas weniger süß sein - aber ich bin auf alle Fälle ein Riesenfan und hab immer ein Stück dabei (egal ob im Büro, auf der FH oder beim Training)!

 

Die Neoh CrossBars gibt's übrigens bei SPAR (meistens direkt an der Kassa).

 

 


*Werbung (Das Produkt wurde mir von NEOH zur Verfügung gestellt - die Kontaktaufnahme erfolgte allerdings durch mich, da ich den Bar unbedingt am Blog vorstellen wollte)

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#33 - Produkttest: Der TYROLIT life Pizzastein (*Werbung)


Obwohl ich meine Ernährung kürzlich in Richtung „low carb – high fat“ umgestellt habe, muss ich doch trotzdem eines gestehen: Meine Liebe zu Pizza ist unerschütterlich. – Am Liebsten mit ganz viel Käse, Rucola und Prosciutto drauf. Zum Glück gibt es am Blog von Lisa von „Koch mit Herz“ auch eine low carb Version, die selbst meine Eltern (die sich nach anfänglicher Skepsis inzwischen immer mehr für meinen neue Ernährung begeistern können) wirklich genial finden. Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich eine Kooperations-Anfrage von TYROLIT life bekommen habe, ob ich nicht Lust hätte, ein neues Produkt auszuprobieren: Den Pizzastein.

Was ist TYROLIT?

TYROLIT ist ein Tiroler Unternehmen und entwickelt grundsätzlich Schleifmittel und Betonbohr- bzw. Sägesysteme – und hat mittlerweile 26 Produktionsstandorte auf fünf Kontinenten. Das Unternehmen wurde nach dem erstmals in Schwaz in Tirol gefundenen Mineral „Tyrolit“ benannt. Übrigens wurde das Unternehmen von Daniel Swarovski mitbegründet (zur Herstellung hochwertiger Schleifwerkzeuge für die Kristallproduktion) und war auch Teil des Swarovski-Werks in Wattens.

 

Die Produktlinie „TYROLIT life“ überträgt sozusagen das Know-How aus der Industrie auf das tägliche Leben – also zum Beispiel in Form hochwertiger Küchenmesser, Nagelfeilen ... oder eben mit einem speziellen Pizzastein.


Der TYROLIT life Pizzastein

Als Pizzafan war ich natürlich sofort „Feuer und Flamme“ für den Stein, der aus Cordierit (ein relativ seltenes Mineral, das leichter und stärker als Granit ist) hergestellt wird und sowohl am Grill als auch im Backrohr verwendet werden kann. Die spezielle Waffelstruktur an der Unterseite des Pizzasteins sorgt für eine verbesserte Wärmeaufnahme, sodass sich der Stein relativ schnell aufheizt. Dank der gespeicherten Hitze ist der Teig dann auch tatsächlich schon nach wenigen Minuten durch – dank dieser kurzen Backzeit bleiben die Geschmacksaromen erhalten (und werden nicht verkocht). Außerdem wird überschüssige Feuchtigkeit absorbiert und der Boden wird echt meeeeegaknusprig.

 

Selbst bei der „low-carb-Pizza“ aus Karfiol (Rezept von Koch mit Herz), bei der der „Teig“ wirklich relativ viel Feuchtigkeit hat, wird der Boden nach dem „blind backen“ superlecker ... Wer noch nie Karfiolpizza ausprobiert hat – ihr werdet überrascht sein, wie teigähnlich und geschmacksneutral der Boden ist! Auch für „Nicht-Low-Carber“ ein absoluter Genuss :-).


Mein erster Test: Focaccia!

Für die kleine Abschiedsfeier vor meinem Aufbruch nach Schottland zur Triathlon-EM war ursprünglich Pizza vom Grill geplant. Irgendwie waren wir daber dann doch zu viele Leute und das Kofferpacken hat zu (wie immer) zu viel Zeit in Anspruch genommen – deshalb musste eine Alternative her, die auch schnell gefunden war: Italienische Antipasti mit Focaccia aus dem Ofen! Das Rezept dafür ist übrigens supereasy: 

 

Zutaten:

    450g glattes Mehl

     1 Pkg. Trockengerm 

     ½ TL Zucker

     300ml lauwarmes Wasser

     2 EL Olivenöl

     1 TL Salz

 

Belag:

     je nach Wunsch Oliven, Kapern oder getrocknete Tomaten

     Rosmarin, grobes Salz, Olivenöl

 

Für den Teig das Mehl in einer Schüssel mit der Germ gut vermischen, die übrigen Zutaten dazugeben und alles mit der Hand zu einem Teig verkneten. An einem warmen Ort (z.B. leicht beheiztes Backrohr) so lange gehen lassen, bis er ungefähr doppelt so hoch ist. 

 

Den Teig dann nochmals gut durchkneten und gleichmäßig auf dem Pizzastein (ohne Backpapier!) verteilen – dann erneut gehen lassen, bis er doppelt so hoch ist. Mit einer Gabel einige Löcher in die Oberfläche stechen, Oliven und Kapern (wenn gewünscht) sowie grobes Salz und Rosmarin darauf verteilen und mit Olivenöl beträufeln.

 

Den Pizzastein auf einem Rost in die untere Hälfte des vorgeheizten Backrohrs schieben und bei 200° C Ober-/Unterhitze (oder 180° Heißluft) ca. 30 min. lang backen, bis die Oberfläche schön angebräunt ist.

 

Übrigens: Mit dem Code LIFEPIZZA bekommt ihr derzeit -20% Rabatt auf den Pizzastein im TYROLIT life Shop!

*Werbung (das Produkt wurde mir von TYROLIT life kostenlos zur Verfügung gestellt.

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#31 - Experiment "Low Carb Challenge" (*Einladung)


Viele von euch haben es ja vermutlich auf Instagram mitbekommen, dass ich mich im Juni/Juli einem kleinen Experiment unterzogen habe. Die Idee dazu bzw. das Interesse daran hatte ich schon länger - und als ich beim Pure & Beauty Weekend im Pinzgau Lisa von "Koch mit Herz" kennengelernt habe, die sich auf Low Carb Kochkurse und Ernährungscoachings spezialisiert hat und mir alle meine Fragen beantwortet hat, wollte ich die "30 Tage Low Carb Challenge" unbedingt ausprobieren. Wie es mir dabei gegangen ist und was ich für die Zukunft mitnehme? Das könnt ihr hier nachlesen :-).

 

Was ich aber gleich vorweg klarstellen möchte, ist, dass mir bewusst ist, dass das Thema Ernährung jede Menge Diskussionsstoff mit sich bringt. Daher möchte ich betonen, dass dieser Artikel rein auf MEINEN Erfahrungen beruht - ich denke, jeder Körper ist unterschiedlich und jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, was die Ernährung anbelangt. Jeder muss/darf für sich selbst entscheiden, was für ihn/sie das Beste ist.

Bauchweh - das ewige "Leiden"

Bis ich vor zwei Jahren so richtig in den (Triathlon-) Sport gerutscht bin, war ich ziemlich unzufrieden mit meinem Körper. Auch heute fällt es mir oft noch schwer, zu akzeptieren, dass ich einfach eine etwas breitere Hüfte und etwas mehr Hintern habe, als andere Mädels bzw. Sportlerinnen. Seitdem ich aber festgestellt habe, dass man nicht unbedingt eine Top-Figur braucht, um einigermaßen schnell zu sein, klappt es um Einiges besser mit dem Selbstvertrauen :-). Natürlich habe ich ernährungstechnisch das eine oder andere ausprobiert - egal ob Dukan Diät, Heilfasten oder intermittierendes Fasten - so wirklich was gebracht hat (langfristig gesehen) nichts davon.  Vor allem aber war es für mich irgendwie mit viel Sport nicht wirklich kompatibel. 

 

Was leider immer wieder bei mir ein Thema ist, sind Probleme mit dem Bauch bzw. meinem Magen. Vor rund zwei Jahren hatte ich - stressbedingt - immer wieder Gastritis und regelrechte Panik vor den extremen Bauchschmerzen, die immer genau dann kamen, wenn man sie absolut nicht brauchen konnte (abgesehen davon, dass man die NIE brauchen kann, aber sie kamen meistens dann, wenn ich unterwegs war und mich nicht in die Badewanne oder mit einer Wärmflasche ins Bett legen konnte). Anschließend sind diese Probleme zwar generell deutlich seltener geworden, ganz los war ich sie aber nach wie vor nicht. Zudem hatte ich irgendwie immer wieder ziemlich gravierende Gewichtsschwankungen - was mir auch ganz schön auf die Nerven ging - nicht, weil es nicht normal wäre, besonders als Sportlerin mal mehr und mal weniger zu wiegen, sondern weil ich einfach gemerkt habe, dass ich, sobald ich mich nicht "zusammenreiße" und mal etwas mehr (bzw. etwas ungesünder esse) sich sofort alles "auf der Hüfte anlegt". 

 

Obwohl ich noch nie etwaige Unverträglichkeiten austesten haben lasse, bin ich auch durchaus der Meinung, dass ich z.B. Gluten einfach nicht so wirklich vertrage und mich generell nach Kohlenhydraten einfach müde und voll fühle. Trotzdem war aber natürlich - etwa am Frühstücksteller - immer Brot mit dabei, und natürlich jede Menge Zucker, auch deshalb, weil ich irgendwie der Meinung war, dass man als Sportler unbedingt Kohlenhydrate benötigt.


Challenge accepted!

Beim Pure & Beauty Weekend stand dann auch ein Kochworkshop mit Lisa von "Koch mit Herz" am Programm. Das Lustige: Die Tirolerin war selbst früher als Triathletin aktiv (um einiges erfolgreicher als ich es bin ;-)) und auch sonst gibt es irgendwie einiges, was uns verbindet. Somit haben wir uns auch von Anfang an richtig gut verstanden. Im Workshop stellte ich schnell fest, dass "Low Carb" ganz schön gut schmecken kann und auch in der Zubereitung gar nicht so aufwändig ist, wie man vielleicht denkt.

 

Beim späteren Gespräch erzählte ich Lisa dann von meinen Magenproblemen - und sie schlug mir sofort vor, ihre Challenge auszuprobieren, weil sie die Symptome von sich selbst nur allzu gut kannte.

 

Aber 30 Tage lang ohne Industriezucker leben und fast komplett auf Kohlenhydrate verzichten? - Für mich irgendwie nicht so ganz vorstellbar.  


Das Prinzip

Die Low Carb Challenge ist grundsätzlich keine Diät, sondern zielt auf eine langfristige Ernährungsumstellung ab. Wichtig ist es, sich zu Beginn mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Problem unserer heutigen Ernährung ist - entgegen vieler Behauptungen (vor allem von früher) - nicht das Fett, sondern der Zucker und in weiterer Folge die "schlechten" Kohlenhydrate: Sie sorgen unter anderem dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.

 

Was besonders wichtig ist: Low Carb funktioniert nicht ohne "High Fat" - das heißt, die weggelassenen Kohlenhydate müssen durch hochwertige Fette ersetzt werden, damit die Organe weiterhin optimal versorgt werden können und man sich fit fühlt.


Los geht's!

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang dann doch ein bisschen überfordert war - Lisa wurde von mir gleich mal vorab mit einer Menge Fragen bombardiert, die sie immer superschnell beantwortet hat. Besonders wichtig war mir, zu wissen, dass ich sportlich keinesfalls unter der Challenge "leide", da im Vorfeld der EM in Glasgow das Training zu diesem Zeitpunkt doch sehr intensiv war und ich keinesfalls weniger Energie haben wollte, was ich durch die Ernährungsumstellung befürchtete. Vor Beginn der Challenge bekam ich auf Lisas Website Zugang zu einem eigenen Bereich für die Challenge-Teilnehmer, wo ich eine Einkaufsliste und jede Menge Rezepte sowie konkrete Vorschläge für die Wochenplanung fand. Der Einkauf war zwar etwas mühsam, weil man tatsächlich manche Sachen nur online findet, das Meiste fand ich aber sehr wohl im normalen Supermarkt, bei DM bzw. im Reformhaus. 

 

Obwohl mich Lisa vorgewarnt hatte, dass es zu Beginn durchaus etwas "hart" werden könnte und man sich mitunter auch schlapp fühlt, muss ich sagen, dass es von Anfang an gut geklappt hat. Was mir besonders sympathisch war: Lisa machte absolut kein Drama daraus, dass ich zwischendurch auch mal ein Glas Wein getrunken habe und an meinem Geburtstag die Torte genossen habe. Wichtig ist nur, dann nicht gleich den ganzen Tag zum "Cheat Day" zu erklären und wahllos Dinge in sich hineinzustopfen, sondern einfach das Glas Wein, die Torte oder was-auch-immer "auszuklammern" und sich ansonsten den restlichen Tag an die Challenge zu halten. 


Was gibt's zu essen?

Dank einem e-book mit Rezeptideen war es auch gar nicht problematisch, die passenden Gerichte zu finden. Meine Favoriten: Eierspeise mit Parmesan, Trüffelöl und Avocado zum Frühstück, Karfiolpizza mit Tomaten, Paprika und Mozzarella oder auch Faschiertes mit Tomaten, Minze und Feta (ich persönlich hab dann noch Marillen dazugegeben, was tatsächlich echt megagut schmeckt!) zu Mittag oder am Abend.

 

Außerdem am Speiseplan: Griechisches Joghurt, Beeren, Nüsse, Zoodles, Käse und viiiiel Lachs. Alles Lebensmittel, die ich wahnsinnig gern esse. Und siehe da: Kein einziges Mal Bauchweh, keine Leistungseinbrüche und auch ansonsten keine groben Entzugserscheinungen - obwohl es natürlich schon hart war, zu Eis, Schokolade und Kuchen "nein" sagen zu müssen. Dennoch wollte ich die Challenge unbedingt durchziehen. Wenn es allerdings mal (gefühlt) "gar nicht" ohne Schokolade ging, habe ich mir ein paar der Xucker Schokodrops gegönnt, die ebenfalls auf Lisas Einkaufsliste standen - die sind zwar eigentlich nicht für die ersten 30 Tage vorgesehen, aber damit habe ich den Heißhunger auf Süßes immer relativ gut in Griff bekommen. 


Mein Fazit

Mit "Low Carb - High Fat" habe ich für mich und meinen Körper eine wirklich gute Ernährungsvariante gefunden. Natürlich habe ich mich nach dem Ende der Challenge sehr über das erste Eis gefreut - und das erste Laugenstangerl :-). Auch in Schottland habe ich mich alles andere als optimal ernährt - aber schottischer Cider, Schokolade und Kuchen mussten halt einfach probiert werden. Interessanterweise hatte ich dennoch kein einziges Mal Magenkrämpfe - mein Magen scheint sich während der Challenge wirklich super erholt zu haben!

 

Für die Zukunft möchte ich mich grundsätzlich an die sogenannte "80 zu 20"-Regel halten - also zu 80% Low Carb essen, aber mir auch zwischendurch mal etwas gönnen. Vor Wettkämpfen werde ich weiterhin bei der bewährten Honigsemmel bleiben - damit fühle ich mich (ist wohl eher eine mentale Sache) einfach am Wohlsten.

 

Wie schon anfangs erwähnt, bin ich der Meinung, dass es keinen "absoluten, richtigen Weg" gibt, bzw. kein Erfolgsrezept, das für alle gilt. Jede/r sollte selbst herausfinden, welcher Ernährungsstil am Besten passt. Ich für meinen Teil freue mich darauf, auch in Zukunft Viele von Lisas Rezepten auszuprobieren - und bin ihr echt dankbar, dass sie mich von der Challenge überzeugt hat. Ich kann die Challenge somit echt empfehlen - die Kosten sind mit nur € 50,- absolut überschaubar (dafür erhält man Zugang zum Mitgliederbereich mit der Einkaufsliste und jeder Menge Rezepte - und natürlich die Betreuung durch Lisa, die Kommunikation war wirklich immer superschnell und unkompliziert!).


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#30 - Age Group Triathlon-EM Glasgow 2018


Es war ein wahnsinnig aufregender, unvergesslicher Tag im Strathclyde Park in Glasgow: Meine zweite Triathlon-EM - nach Kitzbühel letztes Jahr war es auch die Erste im Ausland - ist bereits Geschichte und seit gestern Abend hat mich auch Österreich wieder. Im Anschluss an den Wettkampf haben meine beste Freundin Verena, die als Support mit dabei war, und ich nämlich dann noch ein paar Tage lang Schottland erkundet. Für alle, die mir zuhause die Daumen gehalten und mitgefiebert haben (und für alle anderen ;-)) gibt es hier den ausführlichen Nachbericht. 


Ankunft in Schottland

Am 8. August 2018 war es soweit: Gemeinsam mit Verena ging's von Salzburg aus über Frankfurt nach Glasgow. Übrigens ohne Rennrad, das (wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt) bereits zwei Tage zuvor in Schottland angekommen war, da unser Flug in Bezug auf zusätzliches Sportgepäck ausgebucht war.

 

In der Nähe des Flughafens holten wir dann auch gleich unser Mietauto ab - und staunten nicht schlecht, als wir vor einem riiiesigen SUV (einem Renault Koleos, falls es jemand ganz genau wissen möchte) standen - damit hat sich dann auch direkt meine Befürchtung erübrigt, dass wir das Rad im Riesenkarton eventuell nicht in das Auto bekommen würden.

 

Die ersten Meter bei Linksverkehr waren für mich als Fahrerin zwar ungewohnt, dank Automatikschaltung ging's aber problemlos in Richtung Ferienwohnung ... oder auch nicht: Wir haben es nämlich tatsächlich geschafft, uns so oft zu verfahren, sodass wir am Ende über eine ganze Stunde länger gebraucht haben. Das Navigieren mit Google Maps & Co war tatsächlich in den ersten Tagen weitaus die größere Challenge als der Linksverkehr.

 

Unsere über Airbnb gebuchte Wohnung war dann das zweite Highlight des Tages (okay, der Karotten-Kuchen am Flughafen war eigentlich schon auch eines) - zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, alles super eingerichtet, inklusive Riesenküche und jede Menge Kochutensilien und Gewürze! Angesichts der Mengen, die beim ersten Einkauf in unserem Einkaufswagen gelandet waren, entschlossen wir uns dann kurzerhand dazu, am Abend selbst zu kochen. Die Auswahl in den großen, schottischen Supermärkten ist echt unglaublich - unendlich viel Fisch, Gemüsemischungen, Käse ... und Cider ;-).


Zweiter Tag in Glasgow

Nach dem Frühstück fuhren wir am Donnerstagvormittag zunächst erst mal zum Hotel, wo das Team vom Österreichischen Triathlonverband untergebracht war. Der große Vorteil als (Freelance-) Mitarbeiterin beim Verband: Mein Trainer/Kollege Hubert (Halbmarathon-Bestzeit übrigens 01:05h!) hat dann mein Rad auch gleich höchstpersönlich vor Ort zusammengebaut ... und ich "durfte" lediglich die Pedale selbst anschrauben. An dieser Stelle muss ich wohl auch gestehen, dass ich bisher keine Ahnung hatte, wie man ein Rennrad zerlegt - und das im Vorfeld auch nicht selbst erledigt habe, weil ich "Mädchen" nicht mal die Pedale runtergebracht habe. Hier gibt's definitiv einiges an Aufhol-Bedarf für mich, wenngleich ich in den letzten Tagen da jetzt schon einiges dazugelernt habe. Daher wohl auch der Entschluss von Hubert, das Rad besser ohne meine Unterstützung zusammenzubauen, um keine größeren Schäden oder Verletzungen an mir oder dem Rad zu riskieren :-).

 

Im Anschluss holten wir noch meine Startunterlagen ab und nutzten den freien Nachmittag, um nach Edinburgh (ca. eine Stunde entfernt) zu fahren und dort ein Stück auf den Arthur's Seat zu wandern, von wo aus man wirklich einen coolen Blick auf die Stadt hat. Auch das Zentrum der Hauptstadt Schottlands ist wunderschön - da dort allerdings derzeit das "Fringe Festival" stattfindet, war wahnsinnig viel los und wir waren dann nach einem Spaziergang inklusive Kaffee auch wieder froh, zurück ins "ruhige" Glasgow zu fahren. Abends fanden wir dann im Zentrum von Glasgow ein richtig cooles Burgerlokal und gingen anschließend noch ein bisschen in der Stadt spazieren, inklusive Beruhigungs-Achterl.



Vorbereitungen vor ort

Am Freitag fuhr Verena nach dem Frühstück alleine ins Zentrum, um sich die Stadt ein bisschen anzuschauen. Ich machte mich währenddessen auf den Weg zum Wettkampfgelände und besichtigte die Radstrecke, die - überraschenderweise, damit hatte ich echt nicht gerechnet! - ganz schön kupiert war, da es insgesamt dreimal (da drei Runden) auf einen kleinen Berg hinauf ging. Schnell stellte ich auch fest, dass die Temperaturen doch ziemlich kühl waren - dadurch ersparte ich mir aber auch das Umziehen, weil ich Radtrikot und -hose einfach über meine lange Laufbekleidung zog. Da es auch während der Besichtigung der Radstrecke etwas tröpfelte, machte mir das Wetter zu diesem Zeitpunkt generell schon irgendwie ein bisschen Sorgen - für Samstag war zu diesem Zeitpunkt nämlich echt viel Regen angesagt, was auf der sehr schmalen Radstrecke mit engen Kurven (2x 180° Wende) auch durchaus gefährlich werden konnte, was auch anschließend beim "Race Briefing" durch die Verantwortlichen vom Deutschen und Österreichischen Triathlonverband nochmal betont wurde. 

 

Aufgrund von Regen und Kälte verzichtete ich dann auch darauf, die Schwimm- bzw. Laufstrecke zu testen, checkte stattdessen mein Rad in die Wechselzone ein und fuhr zurück in unsere Wohnung, um alles für den Renntag vorzubereiten, mit Verena einkaufen zu gehen und dann gemütlich zu kochen, während wir uns das Elite-Rennen der Herren im Fernsehen anschauten, da wir für den Abend meinen Trainer Hubert und seine Frau Birgit (quasi meine "zweiten Eltern", die beide beim Triathlonverband arbeiten und mit denen es immer wahnsinnig lustig ist) zur Pasta "Party" mit Penne Blognese und Bier eingeladen hatten. Ein letzter Blick auf sämtliche Wetter-Apps vor dem Schlafengehen zeigte dann auch, dass sich die Wettervorhersage inzwischen deutlich gebessert hatte - mittlerweile war für den Samstag gar kein Regen mehr vorhergesagt, was sich tatsächlich auch bewahrheiten sollte. Mit einer "guten Mischung" aus Nervosität und Vorfreude ging ich dann relativ bald ins Bett.


It's Race day!

Am Samstag klingelte dann bereits um 4:45 Uhr der Wecker. Verena packte noch schnell Brote für ein späteres Frühstück beim Renngelände ein, während ich mich in alle verfügbaren Kleidungsschichten schmiss - und schon saßen wir im Auto auf dem Weg zum Renngelände beim "Strathclyde Park". Bei unserer Ankunft um ca. 6:00 Uhr war es wirklich extrem kalt - bei 8° Grad konnte (und wollte) ich noch gar nicht daran denken, in Kürze in das ca. 18° Grad kalte Wasser springen zu müssen.

 

Deshalb konzentrierte ich mich darauf, meinen Wechselzonen-Platz in Ruhe vorzubereiten und schaute gemeinsam mit Verena den ersten, jüngeren Athleten (die verschiedenen Altersklassen starteten getrennt im Abstand von einer halben Stunde) beim Wechsel vom Schwimmen auf's Rad zu. So spät wie nur irgendwie möglich ging ich dann in das Umkleidezelt, um mich umzuziehen. Ganz ehrlich: In so einem Moment, wenn man sich mit Gänsehaut am ganzen Körper zuerst in den Wettkampfanzug und anschließend in den Neoprenanzug zwängt und einem die Zehen währenddessen abfrieren, fragt man sich irgendwie schon, wieso man sich das eigentlich antut - aber die Vorfreude auf mein Rennen war natürlich größer :-).

 

Als wir dann eine halbe Stunde vor dem Start am Sammelplatz warteten, stieg auch endlich die Sonne etwas höher, und es wurde ein bisschen wärmer. - Und das Wichtigste:  Kein Regen weit und breit, für ein unglaubliches Wetterglück! Wenige Minuten vor unserem Start um 8:30 Uhr gab es dann auch kein Zurück mehr: Ab in's Wasser, das mir irgendwie deutlich kälter erschien als die angekündigten 18° Grad, was aber vermutlich einfach an der Außentemperatur lag, die inzwischen immerhin auf ca. 11° Grad gestiegen war. Die ersten Sekunden im Wasser bekam ich kaum Luft - zum Glück hat mir zu diesem Zeitpunkt niemand gesagt, dass das Wasser in dem Bereich, in dem wir schwimmen würden, zuvor noch chemisch behandelt werden musste, um uns bedenkenlos hinein zu lassen ... sonst wär' ich wohl einfach wieder herausgeklettert ;-).

Augen zu und durch.

Der Startschuss fiel - und ich fand mich mitten in einer Massenprügelei wieder. Da wir rund 70 Athletinnen waren, die am Steg alle nebeneinander "aufgefädelt" in einer Reihe starteten - und der Kurs entlang mehrerer Bojen verlief, galt es (theoretisch), vor der ersten Boje (ca. 150m entfernt) eine gute Position zu erwischen. Ich hätte ich mich wohl besser weiter außen positionieren sollen, denn schon auf den ersten Metern kämpfte ich zunächst ziemlich verzweifelt gegen die Panik an, die sich aus der Kälte des Wassers und den vielen Armen und Beinen um mich ergab. Vom Gefühl her schwammen wir eher über- als nebeneinander. Somit ließ ich mich etwas zurückfallen und versuchte, mich einigermaßen zu beruhigen. Was ich schon während dem Schwimmen befürchtet hatte, bestätigte sich dann beim Blick nach hinten beim Wasserausstieg - ich war tatsächlich sehr weit hinten im Feld gelandet. Dennoch war ich froh,  den kältesten Teil des Bewerbes hinter mir zu haben. 


Aufholjagd

Auf der Radstrecke konnte ich angesichts der anspruchsvollen Strecke zwar nicht wirklich viele Plätze gut machen - zum Glück verteilte sich aber zumindest das Feld ganz gut und die Strecke war komplett trocken. Bei jeder der drei Runden wurde ich natürlich von Verena lautstark angefeuert. Beim Absteigen vom Rad stellte ich dann auch sehr erfreut fest, dass meine Zehen mittlerweile wieder aufgetaut waren - somit stand einem guten, abschließenden Lauf (5km) nichts im Wege. Absolut motiviert lief ich von Anfang an ein (für meine Verhältnisse) relativ ambitioniertes Tempo, was sich auch wirklich gut anfühlte. Nach rund einem Kilometer wurde es dann auch auf der Laufstrecke anspruchsvoll, mit u.a. einem wirklich steilen Anstieg, was ich super nutzen konnte, um einige Konkurrentinnen zu überholen. Am letzten Kilometer gab dann ich nochmal Gas - rechts von mir (auf der anderen Seite des Sees) konnte ich bereits das Zielgelände sehen.


Geschafft!

Kurz vor dem Ziel standen dann Verena und Birgit, die mir - wie es sich bei einer EM gehört - ein Österreich-Fähnchen übergab, mit der ich wenige Sekunden später die Ziellinie überquerte. Im Ziel war ich dann einerseits schon ein bisschen unglücklich über die schlechte Schwimmleistung (obwohl die Schwimmzeit eigentlich gar nicht so mies war, wie befürchtet), aber auch superhappy über den abschließenden Lauf. Auch die Gesamtzeit ist angesichts der Bedingungen absolut in Ordnung. 

 

Danach freute ich mich dann auf eine heiße Dusche, bevor es noch einen Fototermin mit dem gesamten Österreichischen Team gab und ich von Verena und meinen ÖTRV-Kollegen mit Saft, Bier, Pommes und Kaffee versorgt wurde. - Die verbrauchten Kalorien hab ich damit definitiv ziemlich schnell wieder kompensiert. Das ist aber auch das Schöne nach einem Wettkampf, dass man (fast) wahllos Dinge in sich hineinstopfen kann. Von Sonntag bis Mittwoch waren wir dann mit dem Mietwagen noch ausgiebig in Schottland unterwegs - dazu folgt aber ein eigener Artikel :-).

 

Mein Fazit? Eine Europameisterschaft ist einfach ein unvergessliches Erlebnis - und einfach mit "normalen" Bewerben nicht so richtig vergleichbar - weder in Bezug auf die Gegebenheiten und die Stimmung vor Ort, noch hinsichtlich der Konkurrenz. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich in meiner Altersklasse seeehr weit hinten gelandet bin - aber um das geht es (für mich) bei einer EM auch nicht. Wenn ich mir ansehe, wie ich mich heuer - vor allem beim Laufen - gesteigert habe, dann sollte ich wohl einfach ein bisschen stolz auf mich sein - und optimistisch, dass ich mit dem richtigen Training auch noch Einiges mehr aus mir herausholen kann. Ich bin einfach dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit habe, bei so einem Event dabei zu sein. Deshalb gilt mein Dank in erster Linie meinem Trainer Hubert, der dafür sorgt, dass ich neben Job und Studium sinnvoll und gezielt trainiere, aber auch allen anderen, die immer mit mir mitfiebern, mich unterstützen (vor allem meine Mama als "Lauf-Buddy"!) und die sich mit mir über "die kleinen Erfolge" freuen. Ein ganz besonderes DANKE natürlich auch an meine beste Freundin Verena, die mich nach 21 Jahren Freundschaft einfach in und auswendig kennt und vor Ort wirklich alles getan hat, um mich perfekt zu unterstützen. Ich glaub, keine hat an der Strecke lauter geschrien ;-).

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#28 - Das war das Pure & Beauty Weekend (*Einladung)


Wochenlang hab ich mich darauf gefreut: Mein allererstes Blogger-Wochenende! Vergangenen Samstag war es dann soweit - die (viel zu große) Tasche ins Auto und auf ging's in den Pinzgau, genauer gesagt nach Mittersill. Mit im Gepäck: Eine Riesen-Vorfreude auf das, was mich in den kommenden eineinhalb Tagen erwarten würde und auch eine ordentliche Portion Neugier, wie das Ganze ablaufen und wen ich dort so kennenlernen würde. Und eines sei schon jetzt verraten: Das "Pure & Beauty Weekend" hat alle Erwartungen übertroffen!

Pure Encapsulations?

Zwar sind die Produkte von Pure Encapsulations vor allem in der Sportler-Szene durchaus bekannt, dennoch fragt sich aber jetzt der/die Eine oder Andere gerade, wovon hier eigentlich die Rede ist bzw. von wem ich hier eingeladen worden bin: Pure Encapsulations steht für Mikronährstoffe - genauer gesagt, für hochwertige Reinsubstanzen, und zwar ohne irgendwelche Zusatzstoffe. Es geht also um Nahrungsergänzungsmittel. Im Unterschied zu den sogenannten Makronährstoffen wie Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß liefern Mikronährstoffe keine Energie, sondern sind vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - sie sind aber notwendig, damit der Körper gut versorgt ist und man sich fit und leistungsfähig fühlt. 


Ankunft im Sonnberghof

Nach einer zweistündigen Fahrt kam ich - mit leichter Verspätung (eh peinlich, wenn diejenige mit dem kürzesten Anfahrtsweg zu spät kommt) dann im Landhotel Gut Sonnberghof an. Wenn man dort aus dem Auto aussteigt, stellt man schnell fest, dass es hier perfekt zum Entspannen ist - rundherum Berge und ein traumhaft schöner Schwimmteich - einfach perfekt für alle, die gerne in der Natur entspannen. Auch das Zimmer sorgte für zusätzliche Begeisterung: Traditionell und gleichzeitig modern, mit ganz viel Holz und einem Wahnsinns-Ausblick vom Balkon. Um all das zu bewundern, war zunächst aber nicht viel Zeit - denn unten wartete schon das Team von Pure Encapsulations, um uns Blogger bei hausgemachtem Sirup und Smoothies zu begrüßen. Das erste Highlight ließ auch nicht lange auf sich warten: Als Willkommensgeschenk gab es für Jede von uns ein Shirt mit aufgedrucktem Blog-Namen! Was für ein cooler Start in ein spannendes Wochenende :-).


Kochkurs - "koch mit Herz"

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir dann auch schon mit dem ersten Programmpunkt: Lisa von "Koch mit Herz" hatte in der Outdoor-Küche schon alles vorbereitet und sich richtig coole Rezepte - natürlich mit ganz vielen Mikronährstoffen - überlegt, die wir nun in Gruppen aufgeteilt kochen durften. Gemeinsam mit Lisa und Lydia stellte ich mich der Herausforderung "Quinoa-Salat", die wir natürlich perfekt meisterten.

 

Einige Zeit und jede Menge Gemüse-Schnippeln, Kochtopf-Rühren und Zutaten-Schichten später waren die Kunstwerke dann auch fertig und wurden - ebenso wie Nudeln aus Karotten, Karfiol-Pizza und Chia-Pudding - anschließend gemütlich verkostet. Besonders begeistert hat mich übrigens die Karfiol-Pizza, der "Teig" ist nämlich tatsächlich fast komplett geschmacksneutral und auch von der Konsistenz absolut gemial.

 

Fazit: Low-Carb kann echt richtig gut schmecken :-). Im Nachhinein hab ich mich übrigens dazu entschlossen, bei Lisas "30 days challenge" mitzumachen und weitgehend auf Industriezucker, Kohlenhydrate und Gluten zu verzichten. Dazu kommt aber in den nächsten Wochen ganz sicher noch ein separater Blogartikel.


Insta-Walk

Nach dem Essen wurden schnell die Schuhe gewechselt - und ab ging's in den Wald zum gemeinsamen Insta-Walk. Bei mehreren Stationen, die unglaublich hübsch gestaltet worden waren, lernten wir nicht nur jede Menge über Mikronährstoffe selbst, sondern auch darüber, welche Faktoren im Alltag uns diese wieder rauben bzw. dass Lebensmittel, etwa aufgrund langer Transportwege, oft am Ende gar nicht mehr so gesund und vitaminreich sind, wie man eigentlich glaubt. Besonders spannend: An der letzten Station mussten wir schätzen, welche Menge Butter, Lachs, Eier oder Champignons man täglich zu sich nehmen müsste, um ausreichend (also rein durch die Nahrung) mit Vitamin D versorgt zu sein. Ich sag' nur: 1kg Butter, 10 Eier, 1kg Champignons ... nur die 250g Lachs wären (wenn auch nicht täglich) einigermaßen realistisch ... 


DIY-Pflegeprodukte Workshop

Am Abend wartete dann nach einem kurzen Snack ein weiterer Programmpunkt auf uns: Unter der Anleitung von Anita Bechloch von "The Glow" durften wir uns - natürlich auf unsere individuellen Bedürfnisse abgestimmte - Gesichtspflegeprodukte zusammenstellen. Das Ganze fand übrigens als Pyjamaparty im Wellnessbereich des Hotels statt - jede Menge wertvolle generelle Tipps zur Hautpflege inklusive. Unglaublich, wie schnell man sich aus Salz, ätherischen Ölen etc. Peelings, Tonic und Serum zusammenstellen kann.

 

Das Highlight war dann die Gesichtsmaske aus Joghurt, Honig, Tonerde und (in meinem Fall) Lavendelöl - die wurde natürlich auch von allen gleich getestet.

 

Bei einem Glas Prosecco hatten wir dann auch noch ausreichend Zeit, um das Pure-Team schon mal mit der einen oder anderen Frage zu bombardieren, uns einfach alle ein bisschen näher kennenzulernen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.



Start in den zweiten Tag

Der zweite Tag begann - auf freiwilliger Basis - bereits um 6:00 Uhr in der Früh mit einer Yoga-Einheit. Eigentlich bin ich ja überhaupt kein Yoga-Typ, vor allem deshalb, weil ich einfach nicht sonderlich beweglich bin. Ich muss aber sagen, dass die Stunde wirklich cool war - und vor allem: Sehr entspannend. Danach war erst mal Frühstück angesagt, bevor wir leider auch schon unsere Sachen packen mussten.

 

Anschließend ging es mit der Seilbahn hinauf auf die Resterhöhe, von wo aus wir einen genialen Blick auf die Kitzbüheler Alpen hatten. Nachdem es allerdings doch relativ kühl war, waren wir froh, dass der nächste Programmpunkt im Inneren des Bergrestaurants "Pinzgablick" stattfand.

 

In den folgenden Stunden lernten wir in einem Makrameè-Workshop mit Jen von Dhavi Designs, wie man einen eigenen Beutel, aber auch Schlüsselanhänger und Wohnaccessoires knüpft. Auch hier wieder die Überraschung: Ich bin zwar gar kein Handarbeitstyp, habe aber die (zugegebenermaßen sehr einfachen) Technik relativ schnell erlernt und schnell festgestellt, dass das vor-sich-hinknüpfen unglaublich entspannend ist.


Es wird spannend ...

Ein Programmpunkt, auf den ich mich besonders gefreut hatte, war das Gespräch mit den Experten von Pure Encapsulations, in dem es um unsere Mikronährstoff-Analyse ging. Im Vorfeld haben wir nämlich alle unser Blut beim Hausarzt abnehmen lassen und an ein Labor geschickt. Gerade, weil ich durch meine (zum Glück nicht zu schwere) Schilddrüsenunterfunktion regelmäßig Blutbilder machen lassen muss und auch Magnesium und BCAAs einnehme, aber dennoch immer das Gefühl habe, dass mir "irgendetwas fehlt". Genau das hat sich dann auch bei der Analyse bestätigt - im Gespräch habe ich nicht nur erfahren, welche Mikronährstoffe mir fehlen, sondern auch, wie ich manches einfach durch die Ernährung ausgleichen kann - und wie mich die Pure Produkte unterstützen können. 

 

Generell finde ich den Ansatz von Pure super: Sie möchten nämlich nicht, dass ihre Kunden wahllos Kapseln & Co einwerfen, sondern ganz gezielt nur die Substanzen einnehmen, die sie auch wirklich benötigen. Das bedeutet auch, dass nicht jeder Mangel gleich nach Nahrungsergänzungsmittel verlangt, sondern vieles, wie gesagt, auch mit einer gesunden Ernährung ausgeglichen werden kann.

 


Ein Wochenende voller Highlights!

Mit einer Liste an ausgewählten Pure Produkten, die mich in Zukunft hoffentlich beim Sport, der Regeneration - aber vor allem auch im Alltag - unterstützen, ging's dann am Sonntagnachmittag wieder nach Hause. Außerdem im Gepäck: Die Erinnerung an ein superschönes, sehr gelungenes Bloggerwochenende und viele neue Bekanntschaften. Gestern ist dann auch das Paket mit den Produkten angekommen, die mir (danke dafür!!!) von Pure zur Verfügung gestellt werden und die ich in den nächsten Wochen und Monaten einnehmen werde, um dann auch hier in einem eigenen Artikel dann darüber zu berichten ... sicherlich ist da für manche von euch auch etwas dabei :-). 

 

An dieser Stelle möchte ich nochmals DANKE an das Team von Pure Encapsulations sagen - nicht nur für die Einladung zum Pure & Beauty Weekend, sondern vor allem auch für die vielen Highlights vor Ort, die das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Man hat an allen Ecken und Enden gesehen (und sieht es sicher auch auf den Fotos), wieviel Aufwand und Liebe zum Detail hier im Vorfeld und während dem Wochenende im Spiel war. 

© Cliff Kapatais/pixelcoma.at

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#16 - Viel Veränderung


Einiges ist den den letzten Wochen passiert - und auch, wenn ich zwischenzeitlich nicht alles zu 100% positiv sehen konnte, so bin ich jetzt doch wirklich zufrieden mit der Veränderung, die sich in Hinblick auf 2018 ergeben hat. Auch sportlich lief's in den letzten Wochen nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hätte: Die Schmerzen im Hüftbeuger sind jetzt aber endlich entgültig Vergangenheit und sobald ich meine starke Verkühlung, die mich die letzte Woche beschäftigt hat, komplett überwunden habe, steht den Trainingseinheiten und Skitouren absolut nichts mehr im Wege. Mit dem Silvesterlauf in Seekirchen wartet ja noch ein letzter Wettkampf in diesem wirklich spannenden Jahr auf mich - da wird noch einmal Gas gegeben! Neu ist auch unser Familienmitglied "Lenny" - ein Beagle, auf den wir uns monatelang gefreut haben und der uns momentan ganz schön auf Trab hält und wahnsinnig viel Freude macht.


Time for a change!

Nach fast 4 1/2 Jahren war es für mich aus verschiedenen Gründen an der Zeit, Dachstein zu verlassen. Nach ein paar Tagen, in denen ich erst mal ein bisschen mit Allem abschließen und auch überlegen musste, was ich nun machen will, ist der Plan für die nächsten Wochen relativ konkret: Ich werde mir erst mal ein paar Wochen Pause gönnen und darf beim Österreichischen Triathlonverband, für den ich nebenbei ja schon länger als Freelancer tätig war, voraussichtlich ab Jänner mehr Aufgaben übernehmen. Das bedeutet auch, dass ich mich mehr auf mein Studium konzentrieren kann - und ich freue mich wahnsinnig, nun ein größerer Teil des ÖTRV-Teams werden zu dürfen ... und nun beruflich auch mehr mit dem Sport zu tun haben zu dürfen, zu dem ich letztendlich ja selbst durch den Verband gekommen bin. Aber auch die 4 1/2 Jahre bei Dachstein waren eine wirklich coole Zeit und ich hab viel dort lernen dürfen. Dafür bin ich dem ganzen Team dankbar - und werde gespannt verfolgen, was sich bei Dachstein so tut.

 

Früher oder später werde ich mich dann wieder nach einem 30h-Job umsehen, der neben dem berufsbegleitenden Studium gut schaffbar ist, aber das kann ich nun ohne Druck in den nächsten Wochen und Monaten machen. 

 


Mehr Zeit für Sport

Sobald ich dann auch wieder richtig fit bin, möchte ich das Lauftraining wieder aufnehmen - aber auch mehr Zeit im Hallenbad verbringen, da ich jetzt natürlich zeitlich um einiges flexibler bin und somit zu den Zeiten trainieren kann, an denen relativ wenig los ist. Auch für die eine oder andere Skitour sollte jetzt definitiv Zeit sein. Die Freizeit, die ich nun plötzlich zur Verfügung habe, möchte ich so gut es geht nutzen, um all das aufzuholen, wozu ich in den letzten Wochen oft nicht gekommen bin.

 


Lenny in Tha' House!

Ganz neu in meinem/unseren Leben ist auch ein kleiner Beagle-Welpe, für den wir uns rund 1 1/2 Jahre nach dem Verlust von unserem "Hunter" entschieden haben. Lenny ist zwar in erster Linie natürlich der Hund meiner Eltern und wohnt dementsprechend auch in meinem Elternhaus in Siezenheim, natürlich möchte ich aber auch so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen ... kein Wunder also, dass ich momentan ganz viel Zeit daheim verbringe und hier nun auch einen Arbeitsplatz habe, an dem ich gerade täglich am Jahresbericht für den ÖTRV arbeite. 

 

Lenny ist jetzt drei Monate alt und gibt ganz schön Gas - seine anfängliche Schüchternheit hat er überraschend schnell abgelegt und ist ziemlich frech und neugierig. Nachdem er die ersten Wochen noch nicht alleine über die Stiege in den Garten hinunter bzw. anschließend wieder hinaufgehen darf, muss man eigentlich stündlich mit ihm auf "Lackerl-Mission" :-).

 



Weihnachten & Silvester

Und so verbringe ich die Weihnachtszeit heuer irgendwie ganz anders, als in den letzten Jahren, wo alles immer sehr stressig und hektisch war. Plötzlich so viel Zeit für sich und andere zu haben, ist ein Riesen-Luxus, den ich jetzt auch wirklich schätze. Weihnachten werden wir wie immer mit der Familie im kleinen Kreis verbringen - und an Silvester habe ich, nachdem tagsüber ja der Silvesterlauf in Seekirchen stattfindet, auch nichts Spektakuläres geplant. 

 

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!

 

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#14 - Kurzes Update zwischendurch


Seit dem letzten Bericht sind viiiele Wochen vergangen - deshalb ist es wohl wieder mal Zeit für ein kurzes Update. Wer jetzt glaubt, dass in der Zwischenzeit nichts passiert ist, der täuscht ich allerdings - egal ob sportlich oder beruflich, bei mir tut sich gerade einiges. Vor allem, weil ich seit Anfang Oktober wieder (Teilzeit-) Studentin bin -aber auch, weil ich es im Herbst nochmal lauftechnisch wissen will und somit auch in der "Off-Season" ein paar Wettkämpfe am Programm stehen bzw. standen.


Back to the roots!

Nicht, dass es mir beruflich oder sportlich an Herausforderungen fehlt - aber ein Masterstudium hatte ich natürlich seit meinem Bachelor-Abschluss immer wieder auf meiner "Bucket List". Immerhin ganze vier Jahre hat es gedauert, bis ich mich zu 100% dazu entschließen konnte und es war von Anfang an klar, dass aus mir keine Vollzeit-Studentin mehr wird, jetzt, wo ich mich so sehr an das Arbeitsleben, regelmäßiges Einkommen und natürlich auch die sportlichen Möglichkeiten, die mit Letzterem zusammenhängen, gewöhnt habe. Bereits im Frühling habe ich mich deshalb an der Fachhochschule Kufstein, wo ich auch mein Bachelor-Studium absolviert habe, beworben - und wenig später schon die Zusage bekommen. Glücklicherweise gab mir auch mein Chef seinen Segen, was alles andere als selbstverständlich ist, da wir auch firmenintern (zumindest in der Zukunft) kleinere Adaptionen vornehmen müssen, um mich für die neue Herausforderung "freizuspielen". 

 


Arbeit, Studium & Sport?

Ab sofort arbeite ich somit nur noch 28,5h/Woche und habe folglich auch keinen All-In-Vertrag mehr. Wer sich jetzt fragt, wie ich all das - inklusive Triathlon-Training und Wettkämpfe - unter einen Hut bekommen möchte: Ich glaube (und hoffe), dass alles mit gutem Zeitmanagement, Ehrgeiz und ein bisschen Konsequenz machbar ist. Dank meinem Trainer, mit dem ich mich ja regelmäßig abstimme, sollte es auch nicht an der Trainingsplanung scheitern.

 

Somit sollte auch nebenbei noch ausreichend Zeit für's Training bleiben, obwohl ich künftig den Freitagnachmittag sowie den kompletten Samstag im Hörsaal verbringen darf. Fest steht aber auch, dass ich neue Ziele, wie etwa eine Mitteldistanz, erst mal verschieben werde, da ich ohnehin mit der Vorbereitung für die Europameisterschaft in Glasgow im August zu tun haben werde.


keep on running ...

Nachdem ich glücklicherweise nach wie vor absolut schmerzfrei laufe - was ja nach den enormen, ständigen Schmerzen, die ich während der Vorbereitung für Kitzbühel in der Wade hatte, absolut keine Selbstverständlichkeit für mich ist - steht einigen Wettkämpfen im Herbst nichts im Wege. Das große Ziel ist aber natürlich der Halbmarathon in Verona, der am 19. November 2017 stattfinden wird, und bei dem ich eeendlich die 1:50:00 Marke knacken will ...

 

Nach der Triathlonsaison steht nun wieder die Grundlagen-Ausdauer ganz oben auf der Liste. Was bedeutet: Laaange, sehr langsame Einheiten, die manchmal ein bisschen langweilig bzw. frustrierend sein können. Deshalb kam mir der eine oder andere Bewerb gerade recht, um zwischendurch ein bisschen Gas zu geben und die eine oder andere Zeit zu verbessern :-).


"Team Dachstein" beim Salzburger Businesslauf

Bereits Mitte September ging ich gemeinsam mit meinen beiden Kollegen Armin und Philipp beim Businesslauf in Salzburg an den Start. Bei starkem Regen konnte ich auf der durchaus sehr selektiven Strecke - mit Treppen, 90° Kurven und zwei Tiefgaragen-Durchquerungen - dann auch eine neue persönliche Bestzeit erzielen. Mit meiner Zeit von 27:51 auf die knapp 6km war ich an diesem Tag mehr als zufrieden, vor allem, weil ich eigentlich gar nicht gedacht hätte, dass ich aus dem Grundlagen-Training heraus eine Durchschnitts-Pace von 4:43/km laufen kann :-). 

 

Mit dem Team haben wir außerdem sogar den 8. Rang (von 319 Teams!) in der Mixed-Wertung belegt. Ziemlich amüsant finde ich übrigens das Foto von Salzburg24 (siehe anbei) bzw. die vielen Jungs hinter mir, bzw. das "Gespenst im Regen-Poncho". 


Neue Erkenntnisse ...

Kurz darauf war ich dann gemeinsam mit meiner Mama in Weinburg (Niederösterreich), da wir beide für unseren Laufverein die Ausbildung zum "Übungsleiter Laufsport" machen durften.

 

4 Tage mit viiielen neuen Inputs und auch einigen Praxiseinheiten. Bereits am ersten Tag ging's für alle auf die Laufbahn für einen Laktattest. - Für mich das absolute Highlight, da ich nur die Werte von Anfang 2016 hatte, bevor ich überhaupt regelmäßig trainiert habe. Deshalb war ich wirklich gespannt darauf, wie ich mich so entwickelt habe.

 

Fazit: Sie existiert tatsächlich, die Grundlagen-Ausdauer! Ich muss sagen, ich war ganz schön beeindruckt von dem Unterschied zwischen den beiden Tests. Außerdem versteh  ich jetzt auch meinen eigenen Trainingsplan besser bzw. weiß, dass mein Trainer Hubert mir die richtigen Einheiten aufschreibt :-).


Wolfgangsee-Uferlauf

Am 15. Oktober 2017 ging's zum 10km Uferlauf, der im Rahmen des Wolfgangseelaufs stattfand. Mein Ziel war natürlich, auf der leicht kupierten Strecke die Bestzeit vom Vorjahr zu unterbieten und die 50min. zu knacken - was mir beides auch gelungen ist. Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich mir zwar etwas mehr erhofft, was die Zeit anbelangt, aber mit 49:22 min. war ich trotzdem ganz zufrieden: Über zwei Minuten schneller als letztes Jahr - und zum ersten Mal sub-50 auf 10km.

 

Irgendwie war ich an dem Tag aber auch körperlich einfach nicht ganz so gut drauf und hatte von Anfang an mit starkem Seitenstechen und zwischendurch auch Übelkeit zu kämpfen. Somit darf ich mich auf keinen Fall beschweren - auch deshalb nicht, weil ich ja eigentlich gar nicht auf kurze Bewerbe trainiert habe - und in der Team-Marathon-Wertung gemeinsam mit meiner Mama und einer Bekannten von uns den 3. Rang erreicht hab :-)).


Oktoberlauf St. Johann

Am Nationalfeiertag stand dann schon der nächste Wettkampf auf dem Programm - beim Oktoberlauf in St. Johann bin ich auch schon im vergangenen Jahr gestartet und durfte mich damals über Rang 2 in meiner Altersklasse freuen. Somit stand dieser Bewerb natürlich auch heuer wieder auf meiner Liste - und ganz heimlich hab ich natürlich schon von einem weiteren Podestplatz geträumt :-). 

 

Das "Spezielle" am Oktoberlauf ist die knackige Steigung, die in jeder der insgesamt vier Runden zu bewältigen ist. Dafür kann man aber auf der Geraden und auf der Bergab-Passage ordentlich Gas geben, was ich (für meine Verhältnisse) auch gemacht hab. Am Ende war ich dann rund  1 1/2 Minuten schneller als im Vorjahr - und auch, wenn es diesmal nur für Rang 3 gereicht hat, war ich richtig happy!



Es wird ernst ...

Wieder einmal ist die Zeit viel zu schnell vergangen - in genau 3 Wochen hab ich meinen Halbmarathon in Verona schon hinter mir, sitze hoffentlich schon mit einem Aperol Spritz in einer Pizzeria und freue mich über eine neue Bestzeit :-). Bis dahin stehen noch einige Trainingseinheiten am Plan, und auch beruflich ist momentan absolute "Kampfzeit". Ich freu mich aber natürlich schon auf den "großen Tag" - und werde euch auf dem Laufenden halten!

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#11 - Auszeit auf Kreta


Mitte Juli bin ich für zwei Wochen in den Süden geflüchtet - genauer gesagt nach Kreta. Zwei Wochen lang stand vor allem Eines am Programm: Erholen und die Sonne genießen. 14 Tage lang am Strand liegen war aber natürlich nicht genug für mich, deshalb haben wir vor allem in der ersten Woche den Schwerpunkt auf "Outdoor-Aktivitäten" gelegt. Obwohl meine Familie und ich schon so oft auf Kreta waren, haben wir auch diesmal wieder einiges entdeckt - deshalb gibt es heute einen Reisebericht mit ein paar Tipps, falls jemand von euch auch demnächst eine Kreta-Reise planen sollte ...


immer wieder ... Kreta!

Auf Kreta habe ich schon als Kind fast jedes Jahr den Urlaub verbracht - mit der Insel verbinde ich eine Menge wunderschöner Kindheitserinnerungen. Deshalb war ich auch sofort Feuer und Flamme, als mein Bruder letztes Jahr meinen Eltern vorgeschlagen hat, nach viiiielen Jahren einfach wieder mal "als Familie" - also zu viert - auf Urlaub zu fahren. So wie früher waren wir auch diesmal "individuell" unterwegs - ein Fan von Pauschalreisen bzw. Urlauben in großen Hotelkomplexen bin ich nämlich überhaupt nicht, vielleicht auch deshalb, weil ich beruflich ja auch immer wieder unterwegs bin und in Hotels schlafe. Die erste Woche waren wir jeweils für zwei Nächte an verschiedenen Orten, die meine Eltern in den letzten Jahren bei ihren Kreta-Urlauben entdeckt hatten und uns zeigen wollten. Die zweite Woche haben wir dann in Frangokastello im Süden der Insel verbracht - also genau dort, wo ich schon als Kind im Sand gespielt habe ;-).


Der höchste berg kretas

Gleich am Tag nach unserer Ankunft stand das absolute Outdoor-Highlight am Programm: Der "Psiloritis" ist mit einer Höhe von 2.454m der höchste Berg Kretas - wir hatten das Glück, ganz alleine am Gipfel zu stehen. Die eigentliche Route dauert mehrere Stunden, weshalb wir uns für die kurze, knackige Variante entschieden haben. Rund 1.000 Höhenmeter ging es hinauf auf den Gipfel - ich war wirklich überrascht, wie stürmisch und kühl es oben war!

 

Ein richtig cooles Erlebnis, zu viert am Gipfel zu stehen und die geniale Aussicht auf die umliegenden Berge, aber auch das Meer genießen zu können. Wer sich für die Route interessiert, findet hier nähere Informationen: http://bit.ly/2ho1DcX

 


die Samaria-Schlucht

Eines der bekanntesten Ausflugsziele Kretas ist die Samaria-Schlucht, die gleichzeitig auch mit einer Länge von rund 18km die längste Schlucht Europas ist, ist die Samaria-Schlucht. Nachdem wir diese aber schon einmal ganz durchwandert haben, stand diesmal eine gemütlichere Variante am Programm. Anstatt mit hunderten Touristen von oben nach unten zu wandern und dann mit der (überfüllten) Fähre und einem Bus zurück zum Ausgangspunkt zu fahren, fuhren wir abends mit dem letzten (kleinen) Boot nach Agia Roumeli, ans untere Ende der Schlucht. Nach der Übernachtung dort stand eine "Early Bird"-Morgenwanderung am Programm - wir sind jedoch nur rund fünf Kilometer in die Schlucht hineingewandert und haben erst nach der Rückkehr gemütlich gefrühstückt. Danach ging's ganz gemütlich mit der Fähre retour. 


Die Aradena-Schlucht

Deutlich kürzer als die Samaria-Schlucht, aber dafür umso anspruchsvoller, ist die Aradena-Schlucht. Auch hier haben wir im Laufe der Jahre die (für uns) beste Variante gefunden und am oberen Ende der Schlucht im verlassenen Ort Aradena geparkt, und sind über zahlreiche sehr steile Abkürzungen hinunter ans Meer gewandert. Nach dem Frühstück in der kleinen Marmara-Bucht ging es dann die Schlucht aufwärts retour - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind absolut notwendig, auch auf ausreichend Wasser sollte man definitiv nicht vergessen, weil es dann doch extrem heiß werden kann ... Die Schlucht selbst ist aber wirklich wunderschön - ebenso wie die Aussicht beim Frühstück in der Bucht!

 



Städte & kulinarische tipps

 

Nachdem Frangokastello tatsächlich relativ ruhig ist, sind wir auch ein paar Mal in größere Orte bzw. Städte gefahren - auch deshalb, weil natürlich ein bisschen Shopping im Urlaub auch nicht fehlen darf :-). Nachstehend ein paar "Highlights", was das Abendessen betrifft - man findet inzwischen nämlich wirklich coole Lokale auf Kreta, die Tradition und modernes Essen (Superfood etc.) verbinden:

 

JUNG & MODERN

- Amalias Kitchen (Heraklion)

- To Rakodikeio (Rethymnon)

- Taverna Merastri (Sellia/Plakias)

- Vrisi (Plakias)

 

TRADITIONEL ("TYPISCH GRIECHISCH")

- Kali Kardia (Frangokastello)

- Arodamos (Anogia)

- Restaurant Eleni (Palaikastro)

 

 


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#03 - Eine Woche Sommer


Sommer, Sonne, Strand & Meer: Für eine ganze Woche durfte ich mich vom kalten Österreich verabschieden und zusammen mit meiner Freundin Kathi und ihrem Freund Nik ins "Paradies" fliegen - genauer gesagt nach Mauritius. Was wir dort erlebt haben und warum ich letztendlich das Vorhaben, einige Laufkilometer zurückzulegen, verwerfen musste, könnt ihr im folgenden Artikel nachlesen. Aber Achtung - dieser Blogeintrag gleicht wohl eher einem Reisebericht, und könnte eventuell auch Fernweh auslösen :-). Dennoch habe ich vor allem für jene, die demnächst auch mal nach Mauritius fliegen möchten, ein paar Tipps hineingepackt!

 

Die anreise: Luxus-Overload

Nachdem wir dank Kathi bzw. ihrer Eltern die Möglichkeit hatten, in der Business Class zu fliegen, hat der Urlaub bereits am Flughafen in Salzburg so richtig begonnen. Zunächst ging es mit einer kleineren Maschine nach Wien, wo wir fünf Stunden Aufenthalt hatten, die wir nutzten, um es uns in der Business Lounge gut gehen zu lassen. Zudem fand genau zu dieser Zeit das Herren-Rennen der World Triathlon Series in Abu Dhabi statt, das ich von Wien aus bequem auf meinem Handy verfolgen konnte. Der Flug nach Mauritius war Luxus pur - Champagner, ein dreigängiges Menü, jede Menge coole Filme, richtig viel Platz und in der Früh dann ein richtig gutes Frühstück ... ich hätte es tatsächlich dort auch noch länger ausgehalten :-).

 

Angekommen auf Mauritius hat uns dann erst mal die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit (um die 75-80% merkt man dann doch deutlich) "überwältigt" - das hat sich dann aber in den darauffolgenden Tagen relativ rasch gebessert. Mit unserem Mietauto, das wir im Laufe der Zeit dann liebevoll auf "Kurz-Kurz" getauft haben, ging es dann eine gefühlte Ewigkeit (trotz der geringen Distanz von rund 50km) durch das Nationalpark-Gebiet nach La Gaulette, wo wir nach einem Tee bei unserem Vermieter dann auch schon das Appartement beziehen konnten. 

 



Entspannen am strand

Obwohl es zunächst ziemlich ordentlich geregnet hat, haben wir uns dann nach einem schnellen Einkauf gleich mal auf den Weg zum Strand von "Le Morne" gemacht - ich war wirklich schwer begeistert vom endlosen, weißen Sandstrand und dem türkisfarbenen Meer. Das Wetter hat an diesem Tag aber einfach nicht mitgespielt, deshalb sind wir dann noch ein bisschen herumgefahren bzw. haben unseren "Kurz-Kurz" gleich mal ordentlich auf die Geländegängigkeit getestet, indem wir uns ziemlich in der Pampa verirrt haben ... Abendessen gab es dann im "Enso", wo wir uns ein verdientes, großes Bier, Mojitos und ein Thunfischsteak gegönnt haben. Unsere Nachbarn - zwei Kanadier, die in der kenianischen Botschaft arbeiten und das Appartement unter uns gebucht hatten, haben wir dann auch gleich noch kennengelernt - und sind bei ein paar Bier dann auch ordentlich "versumpft". 

 



sightseeing & relaxen

Ansonsten waren wir in den sieben Tagen auf Mauritius natürlich viel am Strand - besonders zu empfehlen ist Jener von "Le Morne" bzw. beim Hotel "LUX Le Morne", wo übrigens auch die Szenen für den Film "Oh Palmenbaum" (wer ihn nicht kennt - unbedingt im Dezember anschauen, läuft immer in der Weihnachtszeit) gedreht wurden. Der Strand ist trotz der Lage direkt vor den Hotel-Bungalows öffentlich, und echt superschön, mit Palmen und Hängematten im Wasser! 

 

Das Wetter war teilweise nicht ganz so beständig, was aber normal für diese Jahreszeit ist - die kurzen Regengüsse zwischendurch waren aber wirklich angenehm. Da wir aber natürlich auch was von der Insel sehen wollten, sind wir mit dem Auto auch viel herumgefahren - was bei Linksverkehr und der Lockerheit der Mauritianer schon mal zur Herausforderung werden kann ... die schalten nämlich gerne einfach mal die Warnblink-Anlage ein und bleiben mitten auf der Fahrbahn stehen - und das hinter einer unübersichtlichen Kurve :-). Zum Glück hat sich Nik als unser Fahrer zur Verfügung gestellt!

 

Gesehen haben wir in den 7 Tagen wirklich viel - nämlich das Zuckerrohr-Museum "L'Aventure du Sucre", die Rum-Destillerie "Le Chamarel" (wo wir auch 9 verschiedene Rum-Sorten verkosten konnten! - Sehr empfehlenswert!), die "Seven Coloured Earths" und auch die Teeplantage/Produktion von "Bois Cheri", wobei wir von der Tee-Verkostung dort ziemlich enttäuscht waren, weil die Teesorten großteils aromatisiert sind und man einfach verschiedene Päckchen bekommt, die man dann mit kochendem Wasser übergießt. Also kein wirkliches Highlight, wobei die Plantage selbst echt schön war!


Unser Outdoor-Highlight

Am vorletzten Tag sind wir relativ früh aufgestanden und auf den Berg "Le Morne Brabant" gewandert. Die erste Hälfte der Wanderung ist ganz normal auf einem Schotterweg, ab der Hälfte wird es nach einem Tor (an dem man einfach vorbeiklettern muss) dann aber tatsächlich ein wenig anstrengend - auf den Kletterpassagen haben wir dann unter der stärker werdenden Sonne ordentlich geschwitzt. Auf Tripadvisor & Co wird übrigens empfohlen, sich einen Guide zu nehmen - das haben wir allerdings nicht gemacht ... 

 

Die Aussicht war aber einfach der Hammer! - Mit Sicherheit eine der schönsten Wanderungen meines Lebens! Der Ausgangspunkt der Tour ist übrigens hier zu finden (GPS-Daten).


Let's go on a boat!

Nachdem wir an einem Tag schon mit dem Schnellboot zu der "Ile aux Cerfs" gefahren sind, wo es superschön, wenn auch relativ touristisch war, haben wir für unseren letzten Tag auf Mauritius einen Tagestrip mit dem Katamaran zu den Northern Islands gebucht - eines der absoluten Highlights für mich! Von Grand Baie aus ging es mit einem wirklich großen Katamaran (normal haben darauf 20 Personen Platz, wir waren aber nur 15) zu den Inseln - die Hinfahrt habe ich aufgrund der starken Wellen und meiner leichten Seekrankheit nicht ganz so genießen können, dafür war es dann aber dort umso schöner. Direkt vor den Inseln geankert konnten wir direkt vom Boot in das türkise Wasser springen und mit Flossen und Taucherbrillen ausgerüstet schnorcheln gehen. Die Strömung dort war unglaublich stark, sodass man ein wenig aufpassen musste, dass man nicht einfach weggetrieben wird - aber das Wasser war einfach unglaublich klar. Mittags hat dann die Crew für uns gegrillt - sowohl Barbecue als auch sämtliche Getränke (Soft-Drinks, Bier, Rum) waren inklusive, und so haben wir es uns richtig gutgehen lassen und den letzten Tag nochmal so richtig genossen. Gemeinsam mit den beiden Kanadiern, die an diesem Tag auch mit dabei waren, sind wir abends dann nochmal richtig gut kreolisch Essen gegangen. 

 

Wir haben uns übrigens für den Anbieter "Croisières Australes" entschieden und waren absolut zufrieden.

 


Ab nach Hause!

Der Abreisetag hat dann für uns schon richtig früh begonnen - um 3:30 Uhr läutete der Wecker und wir machten uns auf den Weg zum Flughafen. Dort hat dann alles auch super geklappt, leider hatte für den Rückflug nur Kathi einen Platz in der Business Class bekommen, weshalb Nik und ich hinten sitzen mussten - ist dann doch eine kleine Umstellung, wenn man beim Hinflug den kompletten Luxus hatte ;-). Abends sind wir dann in Salzburg gelandet - ich war richtig froh, dass ich mir (eigentlich "versehentlich") den Montag noch freigenommen hatte, den hab ich auch wirklich gebraucht, um zurück in den Alltag zu finden :-).

 


Klare Empfehlung!

Mauritius kann ich auf jeden Fall absolut empfehlen - die Insel ist wunderschön, extrem grün (durch den häufigen Niederschlag) und wirklich sauber. Auch die Bevölkerung haben wir als extrem hilfsbereit und freundlich kennengelernt. Trotz der armen Verhältnisse sind wir auch nie angebettelt worden - man hat einfach das Gefühl, dass die Menschen dort mit dem wenigen, das sie besitzen, absolut zufrieden und glücklich sind! Wirklich empfehlen kann ich auch unsere Unterkunft in La Gaulette - das Appartement war super ausgestattet, täglich wurde gereinigt - und wir haben es wirklich genossen, jeden Tag nach dem Abendessen gegen Mitternacht nochmal in den Pool zu springen, um uns abzukühlen. Zweimal haben wir auch Fleisch und Gemüse eingekauft und am Balkon gegrillt - einfach ein richtiges Summer-Feeling!

 




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